Samstag, 26. August 2023
Dienstag, 30. Mai 2023
Blüten für Bienen und Schmetterlinge
Dienstag, 3. Januar 2023
Bayerisches Projekt erhält EU-Bienenpreis
Samstag, 17. Dezember 2022
Schweizer Fußballer helfen Bienen
Käufer erhalten je nach Raritätsstufe der erworbenen YBees zusätzliche Geschenke - von einer Urkunde über Young-Boys-Bienenwachstücher und Young-Boys-Honig bis hin zum Mannschaftsbesuch.
Samstag, 30. April 2022
Studie belegt Wirkung von Blühoasen für Insekten
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| Bild: University of Sussex in Brighton |
"97 Prozent der Wildblumenwiesen im Flachland gingen in England und Wales zwischen 1930 und 1984 verloren", erklärt die Gruppe um Janine Griffiths-Lee von der University of Sussex in Brighton in der Fachzeitschrift "Journal of Insect Conservation". Könnten schon kleine Blühflecken mit Pflanzen, die früher auf diesen Wildblumenwiesen wuchsen, helfen, den Lebensraum für nützliche Insekten zu verbessern und die biologische Vielfalt zu erhöhen? Um das zu klären, rief das Team über eine Amateurforschereinrichtung und soziale Medien Bürger mit einem mindestens 20 Quadratmeter großen Garten zum Mitmachen auf.
150 Bürgerwissenschaftler wurden in drei Gruppen eingeteilt: Eine erhielt eine Wildblumen-Samenmischung, wie sie in Gartencentern zu kaufen ist; eine bekam eine Samenmischung, die nach wissenschaftlicher Literatur über die Vorlieben nützlicher Insekten zusammengestellt war; für die dritte Gruppe gab es keinen Samen, sie diente als Kontrollgruppe. Alle Teilnehmer erhielten farbige Schalen, die mit Wasser und etwas Spülmittel gefüllt werden sollten - damit wurden Insekten gefangen. Im zweiten Jahr kamen noch Klebfallen hinzu. Diese wurden von Mai bis August jeweils in der ersten Woche des Monats für zwei aufeinanderfolgende trockene Tage aufgestellt.
Insgesamt 34.438 gefangene Insekten wurden von Fachleuten bestimmt, bevor alle erhobenen Daten mit statistischen Methoden ausgewertet wurden. Schon im ersten Jahr zogen die Gärten mit Mini-Wildblumenwiesen demnach 109 Prozent mehr Hummeln, 24 Prozent mehr Solitärbienen und 126 Prozent mehr einzeln lebende Wespen als die Kontrollgärten an. Im zweiten Jahr waren es dann 111 Prozent mehr Hummeln, 87 Prozent mehr Solitärbienen und 85 Prozent mehr einzeln lebende Wespen.
Dabei zog die erste Mischung mehr Bienen und Hummeln, die zweite Mischung mehr Wespen an - darunter auch parasitäre Wespen, die sich im Nachwuchs von Schadinsekten einnisten und sie töten. Kornblumen, Magerwiesen-Margeriten, Schwarze Flockenblumen, Möhren, Horn- und Wiesenklee sowie Rote Lichtnelken waren in beiden Mischungen vertreten. Insgesamt aber sorgte die erste, gekaufte Mischung im zweiten Jahr für eine deutlich höhere biologische Vielfalt unter den Insekten als die zweite Mischung.
"Unser Test zeigt, dass Miniwiesen Bestäubern wirklich helfen können, indem sie sowohl die Insektenanzahl als auch die Vielfalt im Garten erhöhen", erklärte Griffiths-Lee. Selbst kleine Blumenbeete, ob in Gärten, Kleingärten oder an Straßenrändern, könnten Insekten und Bestäubern messbare Vorteile bringen. Die Forschergruppe hofft, dass die Ergebnisse mehr Gartenbesitzer dazu bringen, kleine Wildblumenwiesen anzulegen - und seien sie auch nur vier Quadratmeter groß.
Samstag, 23. April 2022
Blühstreifen helfen beim Artenschutz
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| Artenreiche Blühwiese mit vielfältigen Niststrukturen. Bild: Deutsche Wildtier Stiftung |
Entscheidend dafür ist nicht nur eine blühende Wiese an sich: Bei der Anlage muss das richtige Saatgut verwendet werden, und in der direkten Umgebung muss es Nistmöglichkeiten etwa im Totholz geben. "Nur wenn beides in unmittelbarer Nähe vorherrscht, haben die Tiere die Möglichkeit, zu überleben und eine Population zu gründen", sagte Pützstück. Das hätten Erfahrungen aus vier Jahren gezielter Projektarbeit zum Bienenschutz gezeigt. In der Zeit seien - gemeinsam mit Projektpartnern - diverse Blühwiesen mit einer Gesamtfläche von 24.500 Quadratmetern angelegt worden. Eine Übersicht ist hier zu finden.
"Blühstreifen allein können den Insektenschwund nicht aufhalten, sie sind aber ein wichtiges Instrument", bilanzierte Pützstück. Zumal Wildbienen eine der wichtigsten Bestäubergruppen bilden und als Zeigerart gelten. "Wenn es den Wildbienen gut geht, geht es auch vielen anderen Tieren und Insektenarten gut."
Samstag, 31. Juli 2021
Ein Idee nimmt Formen an – so sieht es heute aus
Dienstag, 13. Juli 2021
Schweiz legt "Nützlingsblühstreifen" an

Darüber hinaus schulen die Schweizerischen Agrarbehörden interessierte Bauern in einer Betriebsweise, die Rücksicht auf Nützlinge nimmt, und in ihrem Bestreben, den ökologischen Ausgleich in Ackerbaugebieten zu vergrößern.
Dienstag, 6. Juli 2021
Oberpfälzer Gemeinde Zandt blüht auf

Samstag, 22. Mai 2021
Eine Idee nimmt Formen an - so geht's voran
Der Zufall führte uns zu Tiffany, Felix und ihrem Seniorchef, gleich ums Eck in Geltendorf. Ihr Garten war mit Steinen reichlich gesegnet, und so unterstützten sie gerne die Sandbienen & Co mit zwei großen Anhängern voller Steine.
Samstag, 8. Mai 2021
Eine Idee nimmt Formen an
Schon lange hegen wir, Hobbyimker Christian und imkernde Hobbygärtnerin Renate, den Wunsch, die an ihren zweiten Bienenstand angrenzende Ackerfläche bienenfreundlich zu gestalten. Insbesondere auch nach der bitteren Erfahrung mit den Auswirkungen so manch angeblich bienenunschädlichen Pflanzenschutzmittels für Mais: der Verlust von drei der vier Völker war eine sehr einschneidende Phase im Imkerdasein. Aber dies ist überwunden, und nun ergab sich die Gelegenheit, die Bewirtschaftung selbst in die Hand zu nehmen.
Eigentlich ist das Ganze auch ein bisschen unserem Nachbarn zu verdanken, er machte mal den Vorschlag, die Wiese mit "schönen Blümerl" einzusäen - auch seine Hälfte. Vielen Dank für die Möglichkeit, seine wesentlich größere Fläche mit in dieses Projekt einzubeziehen.
Die Fläche insgesamt etwa 6.000 Quadratmeter soll nicht nur kurzfristig den eigenen Bienen dienen, sondern auch als Platz für Wildbienen und andere Insekten bereitstehen, kurzum ein kleines Naturrefugium. Eines, das hoffentlich gelingt und den einen oder anderen zum Nachahmen animiert!

So sah die Fläche noch im März aus, die Greeningfläche war noch nicht gemulcht, aber jetzt ist dies schon erledigt.
Bei der Einsaat ist regional typisches Saatgut zu verwenden. Da es eine richtige Blumenwiese sein soll und nicht in erster Linie Tierfutter, ist diese Mischung leider nicht Standard. Aber mit der fachmännischen Beratung von Herrn Knappe der Firma KnapKon aus Frickenhausen wurde eine 100-prozentige Blumenwiese für den langfristigen Bestand zusammengestellt - und dies trotz der geringen Saatgutbestellung für lediglich 6.000 Quadratmeter ermöglicht. Klare Arbeitsanweisungen gab´s noch gratis. Ganz herzlichen Dank an dieser Stelle, dass er sich hierfür Zeit genommen hat.
Unser Landwirt hat sich bereit erklärt, der Fläche noch den letzten Schliff zu geben, soweit es seine Geräte zulassen. Den Rest müssen wir halt in Handarbeit machen, aber das erspart das Fitnessstudio.
Am Samstag 25.04.2021 überraschte uns dann der Nachbar, Jörg Burchardt, Gemeinderat der ÖDP mit iner Schubkarre voller Bäume und Sträucher - von Vogelkirsche über Holunder bis zu einer Tanne. Na dann, ran an den Spaten, gleich alles eingebaut, eingegossen und mit einem Wasservorrat aus Gefrierbeuteln versorgt hoffen wir, dass diese zukünftigen Windbremsen gut anwachsen.
Was steht als nächstes an? Vor der Einsaat noch das Saatbeet krümeliger zu bekommen, notfalls mit der Gartenfräse und Walzen. Die dicken Steine absammeln und damit den Lesesteinhaufen aufzubauen. Da Maibaumaufstellen eh nicht geht, sammeln wir halt Steine 😁
Für konstruktive Ratschläge sind wir immer offen, wer also seine Erfahrungen mit uns teilen will, schickt uns einfach eine Mail: christian.boehm40@gmail.com
Donnerstag, 6. Mai 2021
Weltbienentag: Slow-Food-Veranstaltung mit Honigverkostung
Nach der Diskussion ist eine Honigverkostung mit Klaus Steinhilber, dem Inhaber der Demeter Natura-Imkerei in Wattenheim, anberaumt. Dabei werden Honig von der dunklen Biene, Wald- und Wiesenhonig aus Blüten und Honigtau sowie Edelkastanienhonig verkostet. Die Teilnahme daran kostet 24,90 Euro, für die man jeweils ein Glas der drei genannten Honige erhält. Anmeldungen sind unter diesem Link möglich. Damit bestellt man automatisch gleich das Honigpaket, das am 14. Mai versandt wird.
Am Weltbienentag, 20. Mai, beginnt dann um 19.00 Uhr das Zoom-Meeting unter der Moderation des Journalisten Sven Prange, danach schließt sich die Honigverkostung an. Anmeldeschluss ist der 10. Mai.
Dienstag, 6. April 2021
Blühphasen der Trachtpflanzen melden
Das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum in Rheinland-Pfalz hat Menschen dazu aufgerufen, an einem Blühpflanzen-Monitoring mitzuwirken. Gerade für Imker sei das Projekt besonders wichtig, weil dadurch Trachtpflanzen bundesweit dokumentiert würden.
Meldungen werden unter diesem Link entgegengenommen. Festgehalten werden soll der Blühbeginn, bei dem sich etwa zehn Prozent der Blüten geöffnet haben, beziehungsweise die Vollblüte von wichtigen Bienenweidenpflanzen, um längerfristig den Blühbeginn in Abhängigkeit zum Witterungsverlauf frühzeitig prognostizieren zu können.
Eine filterbare Karte aller bisher eingegangenen Meldungen ist unter folgendem Link zu finden:
Daran ist auch bereits erkennbar, wie der Blühbeginn einzelner Bienenweiden aus den milden Tallagen in höhere Regionen wandert.
Samstag, 3. Oktober 2020
Tausende Gärten - Tausende Arten
Dienstag, 29. September 2020
"Naturkrimi" vom Imkerverein Augsburg
Der Imkerverein Augsburg Land hat in Zusammenarbeit mit 26 Projektpartnern in den vergangenen zwei Jahren zahlreiche Projekte zum Insektenschutz umgesetzt. Die als große Präsentation geplante Bilanz der großen Blühoffensive fiel Corona-bedingt aus.
Stattdessen haben die Verantwortlichen eine 56-seitige Broschüre veröffentlicht. Zu jeder einzelnen Maßnahme schrieben die Organisatoren einen Erfahrungsbericht, die Geschichten sind zu einem "Naturkrimi" zusammengefasst, in dem die genaue Vorgehensweise zum Nachahmen anregt. Zudem sind Ansprechpartner genannt, die gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Anregungen gibt es für bewohnte Bereiche, zum Beispiel für einen intelligenten Blumenkasten, ebenso wie für die Landwirtschaft, der unter anderem die durchwachsene Silphie anempfohlen wird, und den Forst, wo es etwa um den Lebensraum der Waldameise geht.
Beim Landesverband der bayerischen Imker kann der spannende und wirklich schön aufgemachte "Naturkrimi" unter folgendem Link kostenlos heruntergeladen werden:
https://www.lvbi.de/wp-content/uploads/2020/09/Naturkrimi-Augsburg.pdf
Dienstag, 22. September 2020
Naturnaher Garten für Hummeln und Co
Dienstag, 2. Juni 2020
Wildbienenhotels zu gewinnen
Auf der Internetseite, die Imkervereinsvorsitzende Annette Rosellen gefunden hatte, werden auch allerhand Informationen zu den Leistungen der Bienen für uns Menschen geliefert. Zum Glück nicht so ein Schmarrn, wie ihn die Chefin Julia Klöckner zum Weltbienentag verzapft hat, wonach Wein und Getreide von Bienen bestäubt wird...


























