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Samstag, 7. Oktober 2023

Dokumentation "Smarte Insekten" auf 3sat

Der Fernsehsender 3sat zeigt am Donnerstag, 12. Oktober, um 20.15 Uhr den Dokumentarfilm "Smarte Insekten". Darin geht es um die Intelligenz der kleinen Tierchen.


Die wenigsten Menschen wissen, dass es allein in Deutschland 33.000 Insektenarten gibt. Kennen tun sie nur wenige, und über die allermeisten wissen die Menschen nicht viel. Dabei sind Wespen, Bienen, Hummeln und Ohrwürmer hochintelligent. Sie können Gesichter erkennen, perfekt navigieren und schwierige Denkaufgaben lösen...

Der renommierte Tierfilmer Berndt Welz widmet sich darin unter anderem der neurowissenschaftlichen Forschung, die Insektengehirne analysiert. Konkret blickt er auf die weit entwickelten Fähigkeiten von Wespen, Bienen, Hummeln, Ohrwürmern und Meerrettichblattkäfern - und die Tatsache, dass Insekten gewaltig unterschätzt werden. Der Journalist, Regisseur und Produzent vom Ammersee will nach eigenem Bekunden mit dem Film auf das massive Insektensterben hinweisen, um den Schutz für die Sechsbeiner nach dem Vorbild Großbritanniens zu fördern, das Insekten ins Tierschutzgesetz aufnehmen will. 

Dienstag, 13. Dezember 2022

NDR-Film: Die Tricks mit Honig



NDR-Reporter Jo Hiller versucht in dieser Reportage, Tricks und Panschereien bei Honig aufzudecken. Unter anderem lässt er verschiedene Honigsorten im Labor untersuchen und stößt dabei auf verfälschten Honig. Zudem geht er den Fragen nach, ob KundInnen wenigstens Bio-Honig vertrauen können und wie gesund Gelee Royale ist.

Samstag, 9. Oktober 2021

Arte-Doku: Die Bestäuber

Der niederländische Film von Peter Nelson führt durch die USA, wo die Dimension der Landwirtschaft den Einsatz von ganzen Lastwagenladungen von Bienen zur Bestäubung der Blüten notwendig macht. Er zeigt, wie Monokulturen und Chemie das Ökosystem gefährden.

Leider hakt das Einbetten bei diesem Film, deshalb hier der Link zu arte.

Dienstag, 7. September 2021

BR-Film über Imker und Honig in Ungarn

"Welt der Bienen - Nektar des Lebens" von den ungarischen Filmemachern Milán Jurkovics und Zsolt Poroszka Magyar.

Ganz interessant, auch wenn so gut wie jede Sekunde im Film zugetextet ist. Solide gemacht, obwohl von Honigwaben gesprochen, im Bild aber Brutwaben gezeigt werden. Der Beitrag spannt den Bogen von Imkern über die wichtigsten Arbeiten im Volk bis zu Honigverfälschungen. - Und zeigt, dass Imkern jung hält!

Hier noch bis 25. August 2022 zu sehen.

Dienstag, 15. Juni 2021

Dreharbeiten für "Ein Himmel voller Bienen"

Für den Kinofilm "Ein Himmel voller Bienen" haben die Dreharbeiten begonnen. Das Münchner Filmprojekt werde vom Trägerkreis des bayerischen Volksbegehrens Artenvielfalt mit Interviews, Bildmaterial und Hintergrundinformationen unterstützt, teilte ein Sprecher des Volksbegehrens in Hilpoltstein mit. Finanziert wird der Dokumentarfilm über Crowdfunding.


In ihrem Dokumentarfilm will sich Produzentin und Regisseurin Vanessa Weber von Schmoller mit den Initiatoren des Volksbegehrens "Rettet die Bienen" treffen, das 2019 in Bayern erfolgreich war. Zwei Jahre danach wolle sie die Menschen zu Wort kommen lassen, die sich intensiv für das Volksbegehren einsetzten und "es schafften, in Bayern mit einem neuen Artenschutzgesetz Geschichte zu schreiben", hieß es in der Mitteilung. Die Regisseurin spreche für das Projekt unter anderem mit der Initiatorin Agnes Becker (ÖDP), Norbert Schäffer vom Landesbund für Vogelschutz, dem Grünen-Landtagsfraktionschef Ludwig Hartmann und Claus Obermeier (Gregor Louisoder Umweltstiftung) über die Hürden, die sie bewältigen mussten, und die internationale Resonanz auf "Rettet die Bienen". Der Film beleuchte die Möglichkeiten, sich "bereits im ganz Kleinen für die Wildbienen und andere Insektenarten einzusetzen", so die Produzentin. Er soll 2022 erscheinen.

Samstag, 14. März 2020

Rettung für unsere Bienen?



Eine komplette Dokumentation des NDR, 45 Minuten lang - und ebenso viel Zeit mit gut recherchiertem Inhalt und schönen Bildern. Echt sehenswert!

Mittwoch, 11. März 2020

"Eine Frage der Haltung" für Preis nominiert

Der ethnologische Dokumentarfilm "Eine Frage der Haltung" von Felix Remter und Miriam Remter ist gestern für den diesjährigen VFF Dokumentarfilm-Produktionspreis nominiert worden. Der Preis des Dokfests München wird für den besonderen Einsatz von ProduzentInnen bei der Realisierung von Filmprojekten vergeben.



Der Film erzählt in 87 Minuten von drei verschiedenen Versuchen, die Krise der Imkerei zu lösen. Er ist allerdings kein Kampagnenfilm über das medial stark thematisierte Bienensterben, sondern eine mehrjährige ethnografische Feldforschung über die Beziehungen von Menschen und Bienen - und die Erschütterung naturwissenschaftlicher Grundannahmen in Zeiten der Krise. Drei sensorisch beobachtende und drei rein diskursive Kapitel führen die ZuschauerInnen schrittweise in ein perspektivisches Dilemma. Dabei wird die empathische Notwendigkeit Position zu beziehen, mit der Schwierigkeit verbunden, zwischen drei sich widersprechenden aber jeweils nachvollziehbaren Realitäten zu wählen.

Mit Prof. Thomas D. Seeley (Cornell University), Dr. Wolfgang Ritter (Tierhygienisches Institut) / Thomas Radetzki (Aurelia Stiftung), André Wermelinger (Free the Bees), Norbert Poeplau (Lehr- und Versuchsimkerei Fischermühle), Dr. Ralf Höling (Buckfast Bayern) und vielen Bienen ;-)