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Donnerstag, 18. November 2021

Petition zu Oxalsäure-Verdampfung abgelehnt

Die Petition zur Verdampfung von Oxalsäure, die Anfang November eingereicht worden war, ist bereits abschlägig beschieden worden. - Weil die pharmazeutische Zulassung der Oxalsäure zur Verdampfung noch nicht beantragt worden ist und Imkererfahrung juristisch nicht zählt. Oder Tierschutz. Aber was wollen wir mit einer Justitia diskutieren, die Tiere ohnehin nur mit Sachen gleichstellt?!?

Wie aus der Antwort ebenfalls hervorgeht, müsste der Antrag von einem pharmazeutischen Unternehmen eingereicht und wissenschaftlich untermauert werden. Wie bei der Zulassung eines Medikaments. Das "rechnet" sich für die Konzerne nicht, insofern dürfen wir wohl nur auf den St. Nimmerleins-Tag hoffen.

Aber die Frage stellt sich schon, warum das Ganze in Österreich und der Schweiz geht. Haben sich die Regierungen in Wien und Bern die Gesetzestexte weniger von den Lobbyisten der Pharmakonzerne diktieren lassen?



Dienstag, 9. November 2021

Petition zur Oxalsäure-Verdampfung eingereicht

 

Die Petition zur "Legalisierung der Verdampfung Oxalsäure zur Behandlung der Bienen zur Varroabekämpfung" (wie an dieser Stelle im Februar berichtet) ist im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags eingereicht worden. Letztlich schlossen sich 1.217 Unterzeichner, drei von ihnen aus dem Ausland, dem Aufruf an. Laut der Auswertung der Onlineplattform OpenPetition sind 66 Prozent der Befürworter selbst Imker und zehn Prozent angehende Bienenhalter, aber noch ohne Volk. 

In den 500 Kommentaren zu der Petition wurde immer wieder die wirksame Bekämpfung der Milben bei zeitgleicher Schonung der Bienen erwähnt. Außerdem beklagten manche Imker, sich beim Einsatz von Ameisen- und Milchsäure verletzt zu haben, während in der Schweiz und Österreich, wo das Verdampfen der Oxalsäure bereits erlaubt ist, keine Fälle von geschädigten Anwendern bekannt seien.

Dienstag, 24. August 2021

EU-Petition braucht noch Unterschriften


Das Umweltinstitut München und seine Mitstreiter brauchen bis 30. September noch 300.000 Unterschriften, um die EU-weite Bürgerinitiative "Bienen und Bauern retten" mit einem Komplettverbot von gefährlichen Ackergiften auf den Weg zu bringen. Seit dem Start der Initiative haben bereits 700.000 Menschen die Aktion unterstützt, aber nur wenn eine Million Unterzeichner zusammenkommen, müssen sich EU-Kommission und Europaparlament mit den Forderungen wirklich auseinander setzen.

Unter diesem Link kann die Petition - die inhaltliche Weiterentwicklung des bayerischen "Rettet die Bienen"-Volksbegehrens, weil auch die Bauern mit ins Boot geholt wurden, und die örtliche, weil jetzt ganz Europa an einem Strang ziehen soll - noch unterzeichnet werden. 

Dienstag, 23. Februar 2021

Petition zur Freigabe der Oxalsäure-Verdampfung


Eine mir nicht bekannte Christiane Arnold aus Gersthofen hat auf der Plattform OpenPetition eine Petition zur Freigabe der Verdampfung von Bienenvölkern mit Oxalsäure gestartet. Schon in den ersten drei Tagen kamen etwa 250 Unterschriften zustande. Abstimmen kann man noch bis Ende März.

Die Petition richtet sich an den Deutschen Bundestag, und bestenfalls soll es sogar ein bundesweites Volksbegehren dazu geben. Teilnehmer können ihre Argumente für die Behandlung veröffentlichen, müssen es aber nicht. Falls Ihr mitmachen wollt, könnt Ihr dies dort tun:

Link zur Petition

Inhaltlich muss ich dazu ja nichts sagen. Wir haben hoffentlich noch alle die vielen Informationen aus Hartmuts Vortrag im Kopf!

Samstag, 15. August 2020

Petition "Schützt die Biene vor Gentechnik"

Die Aurelia Stiftung in Berlin, die sich für den Artenschutz - vor allem von Insekten - einsetzt, hat eine Petition gestartet, um Bienen vor Gentechnik zu schützen. Es wird von mehreren Umwelt- und Imkerorganisationen unterstützt, so auch vom Berufsimkerbund und dem Naturschutzring.



Mit dem Argument, die Bienen schützen zu wollen, greifen Forscher in deren Erbgut ein. Beim Genome Editing soll beispielsweise mit genveränderten Darmbakterien in das Immunsystem der Honigbiene eingegriffen werden, um sie vor Krankheiten zu schützen. Andere Wissenschaftler arbeiten daran, das Erbgut der Biene mit der Genschere CRISPR/Cas resistenter gegen Pestizide zu machen. Die Überlegungen gehen sogar so weit, Bienen gentechnisch so zu manipulieren, dass sie durch gezieltes Ein- und Ausschalten von Genen zur Bestäubung auf ausgewählte Felder gelenkt werden können. Dieser Gene Drive genannte Mechanismus könnte aber auch ganze Arten auslöschen.

Als offenstes aller landwirtschaftlichen Produktionssysteme ist die Imkerei besonders von der neuen Gentechnik betroffen. Vor dem Hintergrund aktueller Versuche mit gentechnisch veränderten Darmbakterien zur Bekämpfung von Bienenkrankheiten warnte unter anderem Randolf Menzel: „Da Bakterien außerordentlich schnell mutieren, lässt sich nicht ausschließen, dass sie ihre Wirkungen auf andere Tiere und den Menschen übertragen. Welche Auswirkungen damit verbunden sein können, ist nicht vorherzusehen. Aus diesen Gründen halte ich die Anwendung dieser Methode außerhalb des Labors für nicht verantwortbar.“


Zur Teilnahme an der Petition!

Die konkreten Forderungen der Petition sind auf den Punkt gebracht:
Schützt die Biene vor Gentechnik.
Das Gentechnik-Grundsatzurteil des EuGH darf nicht dereguliert werden.
Keine Freisetzungen gentechnisch veränderter Organismen, deren Ausbreitung nicht zuverlässig kontrolliert werden kann.
Keine Freisetzung von Gene-Drive-Organismen gemäß der Resolution des Europäischen Parlaments.