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Samstag, 18. November 2023

Wieder keine Mehrheit für Glyphosatverbot

In der EU ist wieder keine qualifizierte Mehrheit zum Glyphosatverbot zustande gekommen. Die EU-Kommission kündigte daher an, die Zulassung des umstrittenen Unkrautvernichters um weitere zehn Jahre zu verlängern.

Schon vor einem Monat hatten sich die 27 EU-Mitgliedsstaaten nicht zu einem Beschluss, für den mindestens 15 Länder stimmen müssen, durchringen können. Nach der zweiten gescheiterten Abstimmung darf die EU-Kommission ohne Votum der EU-Staaten entscheiden. Sie hatte von vornherein vorgeschlagen, an dem Pestizid, dessen Zulassung in der EU am 15. Dezember ausläuft, festzuhalten. 

Dienstag, 7. November 2023

Imkereitag zu Bienengesundheit

Der Biokreis München veranstaltet am Samstag, 25. November, im Restaurant Blitz auf der Museumsinsel seinen Imkereitag. Vorträge halten der Fachberater der Organisation, der uns wohl bekannte Blogger Eddie Obika, und die Biologie-Doktorandin Lena Frank vom Bieneninstitut Kirchhain. Dabei geht es vor allem um das Projekt "Vitalbiene", das in Zusammenarbeit mit der Universität Würzburg ein neues Varroa-Kontrollkonzept durch Brutunterbrechung anstrebt. Die Berufsimkerin Frank befasst sich in ihrer Forschungsarbeit hauptsächlich mit der Bienengesundheit.

Die Anmeldungen nimmt Michaela Mendl (mendl@biokreis.de) bis 17. November entgegen. Der Unkostenbeitrag liegt bei 29 Euro und umfasst das Mittagessen, Kaffee und Snacks.


Der ökologische Anbauverband Biokreis setzt sich seit 1979 für bäuerliche Landwirtschaft in der Region ein.

Samstag, 24. Juni 2023

BUND: "Bienenfreundliche" Pflanzen oft hoch gefährlich

Bei den angeblich bienenfreundlichen Zierpflanzen herrscht weiter Giftalarm. Ein neuer Test durch den Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hat die Ergebnisse der vergangenen drei Jahre bestätigt: Es bleibt bei einer viel zu hohen Pestizidbelastung. Bis auf eine Ausnahme enthielten alle Proben der beliebten Sommerblüher giftige Rückstände.


Für die neue Studie hatte der BUND vor Beginn der Sommergartensaison 22 Stauden mit dem Etikett "bienenfreundlich" aus Gartencentern und Baumärkten testen lassen, darunter Lavendel, Goldmarie, Blaukissen, Akelei und Phlox. Das Ergebnis war - wie in den Vorjahren - niederschmetternd: 64 Prozent der Pflanzen enthielten für Bienen hochgefährliche Pestizide. Auf 16 Prozent - oder 73 Prozent - wurden auch für Menschen besonders gefährliche Pestizide entdeckt.


Die Pestizidexpertin der Organisation, Corinna Hölzel, beklagte, dass der Zierpflanzenbau katastrophale Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesundheit von Mensch und Tier hat: "Ein Lavendel war mit 22 verschiedenen Pestiziden belastet, von denen acht der menschlichen Gesundheit schaden, zwei bienengiftig sind und zwei nicht einmal zugelassen waren." Ihrer Ansicht nach kann ein solches Produkt nur als "illegaler Sondermüll" bezeichnet werden. 

Seit drei Jahren testet der BUND sogenannte bienenfreundliche Pflanzen und führt Gespräche mit der Branche. Die Situation hat sich bislang nicht verbessert. Da Appelle und freiwillige Vereinbarungen allein ganz offensichtlich nicht greifen, fordert der Verband eine rechtlich verbindliche Pestizidreduktion auf nationaler und EU-Ebene. Ein Verbot von Pestiziden, die besonders gefährlich für Mensch und Umwelt sind, sei längst überfällig.


Insgesamt waren in den getesteten Pflanzen 38 Pestizide gefunden worden. Fünf von ihnen waren hoch bienengefährlich und 20 hoch gefährlich für die menschliche Gesundheit. Sieben Wirkstoffe hatten noch nicht einmal eine Zulassung für Zierpflanzen in Deutschland. Fünf der 22 Pflanzen hätten gar nicht verkauft werden dürfen.

Hölzel beklagte deshalb vor allem die Lage in den Herkunftsländern der Züchtungen: "Der Großteil der Jungpflanzen stammt aus dem globalen Süden, zum Beispiel aus Ländern Afrikas und Lateinamerikas. Dort sind Arbeitskräfte billig, die Gesetzgebung ist oft schwach, und hoch gefährliche Pestizide sind im Dauereinsatz. Besonders die ArbeiterInnen auf den Plantagen sind dieser Gefahr ausgesetzt. Leider haben Käuferinnen und Käufer von Zierpflanzen in Deutschland keine Chance, diese skandalösen Produktionsbedingungen zu erkennen. Denn es gibt weder Kennzeichnungspflichten noch Grenzwerte." Man könne Zierpflanzen nur im guten Glauben kaufen. Wenn diese jedoch Rückstände bienengefährlicher Pestizide enthielten, werde die gewünschte Bienenrettung zur Giftfalle. 


An die Bundesregierung gerichtet stellte der BUND aktuell die Forderung, den Pestizideinsatz auch in Deutschland mindestens bis 2030 zu halbieren. Zudem dürften besonders gefährliche Pestizide nicht länger hergestellt und ins Ausland exportiert werden. Hersteller und Händler von Zierpflanzen müssten verpflichtet werden, gefährliche Wirkstoffe in der Produktionskette ausschließen. VerbraucherInnen riet der BUND, Bio-Pflanzen zu kaufen oder Zierpflanzen aus regionalen Gärtnereien, die vollständig dort gezogen werden.

Samstag, 10. Dezember 2022

Züchterpreis für Würzburger Königin

Der Imkermeister der Uni Würzburg, Dirk Ahrens-Lagast, hat den diesjährigen Züchterpreis des Deutschen Imkerbunds erhalten. 


Eine seiner 50 Bienenköniginnen an der Bienenstation der Universität hatte sich bei der Abwehr der Varroamilbe hervorgetan. Auch ihre Nachkommen erwiesen sich als besonders widerstandsfähig gegenüber der Milbe.

Dirk Ahrens-Lagasts Züchtung hatte sich bei der Auswahl um die Preisvergabe gegen 3.700 Konkurrentinnen durchgesetzt. Es sei eine schöne Bestätigung seiner Arbeit, freute sich Ahrens-Lagast, der sich von Anfang an an dem Toleranz-Zuchtprogramm des DIB beteiligt hatte. 

Die Bienenstation der Hochschule gibt es seit über 50 Jahren. Beheimatet ist sie am Biozentrum, wo sie dem Lehrstuhl für Verhaltensphysiologie und Soziobiologie zugeordnet ist, dem sie Bienen zu universitären Forschungszwecken zur Verfügung stellt.

Samstag, 18. Dezember 2021

Auch Bienen profitieren von Naturprodukten

Nicht nur Menschen, sondern auch Bienen können sich für Naturprodukte begeistern. Forscher des US-Landwirtschaftsministeriums am ARS-Bienenforschungsinstitut in Beltsville (US-Bundesstaat Maryland) fanden heraus, dass die medizinischen Eigenschaften einiger Naturprodukte den Virusspiegel senken und die Darmgesundheit bei Honigbienen verbessern.

Die Wissenschaftler fanden eine signifikante Verringerung der Viruskonzentration bei Bienen heraus, die mit rohem Kakao und Hesperidin gefüttert wurden, einer Pflanzenchemikalie, die häufig in Zitrusfrüchten und anderem Obst und Gemüse vorkommt.

Zudem kam es auch zu einer niedrigeren Virenkonzentrationen bei Bienen, die mit Chrysin, Curcumin und Vanillin gefüttert wurden. Chrysin ist eine Chemikalie, die in Honig und verschiedenen Pflanzen wie Passionsblume und Silberlinde vorkommt. Curcumin ist eine leuchtend gelbe Chemikalie, die von Pflanzen produziert wird und dafür bekannt ist, Kurkuma seine unverwechselbare Farbe zu verleihen. Vanillin ist eine chemische Verbindung aus dem Extrakt einer Vanilleschote und Hauptgeschmackskomponente der Vanille.

Wissenschaftler der ARS-Bienenforschungslabors füttern Bienen Pathogene und Medikamente

Die Ergebnisse zeigten auch, dass einige Naturprodukte positive Auswirkungen auf die Darmgesundheit und die Immunantwort der Bienen haben. Zum Beispiel hatten Bienen, die mit Vitamin E gefüttert wurden, einen signifikant verringerten Spiegel von Gilliamella, einem Darmbakterium. Einen ähnlich hohen Effekt gab es bei der Fütterung mit Curcumin, Vanillin und Hesperidin.

Allerdings stellte sich auch heraus, dass eine zu hohe Konzentration von Gilliamella-Darmbakterien die Gesundheit der Honigbienen wiederum beeinträchtigt. "Jedes Ungleichgewicht im Darm kann Bienen schädigen", warnte Forschungsentomologe Jay Evans in Beltsville. Bei einem hohen Gilliamella-Spiegel würden andere Kernbakterien auch in einem gesunden Darm verdrängt. Deshalb sei es für die Gesundheit der Honigbienen wichtig, eine Mischung aus "guten" Bakterien im Darm zu erhalten. Nur dann sei deren Immunabwehr am stärksten.

Zu den 20 in der Studie verwendeten Naturprodukten gehörten native Extrakte und einzelne Verbindungen, von denen bekannt ist, dass sie das menschliche Immunsystem unterstützen, antivirale oder antimikrobielle Eigenschaften haben und/oder Parasiten und Schädlinge bekämpfen. Stoffe, deren Wirkung hinreichend erforscht wurden, weil sie als sicherere und billigere Alternative zu Antibiotika und synthetischen Chemikalien gelten.

"Diese Ergebnisse könnten uns auch über eventuell gesündere Nutzpflanzen und Blumen für Bienen informieren. Bienen, die auf landwirtschaftliche Nutzpflanzen oder spezielle Blumen, die diese Vorteile bieten, auf Nahrungssuche gehen, könnten dadurch auf natürliche Weise gesünder werden", prognostizierte Evans.

Samstag, 28. August 2021

Spezielle Bestatterinnen unter den Arbeiterinnen

Sie sind die Bestatterinnen der Bienenwelt: eine spezielle Gruppe von Arbeiterinnen, die Bienenstöcke nach toten Schwestern durchkämmt und sie in nur 30 Minuten im Dunkeln findet, obwohl die Verstorbenen noch nicht begonnen haben, typische Gerüche des Zerfalls zu verströmen. Etwa ein Prozent der Bienen im Stock geht dieser Aufgabe nach, und eine neue Studie könnte zeigen, wie sie das machen.

Ⓒ Stephan Krause

Wen Ping, Ökologe am Xishuangbanna Tropical Botanical Garden der Chinesischen Akademie der Wissenschaften, hatte sich gefragt, ob eine bestimmte Art von Duftmolekül den Bestatterbienen helfen könnte, ihre verstorbenen Mitbewohnerinnen auszumachen. Ameisen, Bienen und andere Insekten sind mit Verbindungen bedeckt, die als kutikuläre Kohlenwasserstoffe (CHC) bezeichnet werden, die einen Teil der wachsartigen Beschichtung ihrer Epidermis - der glänzenden Teile ihres Exoskeletts - bilden und deren Austrocknung verhindern. Während die Insekten am Leben sind, werden diese Moleküle ständig in die Luft abgegeben und werden verwendet, um andere Bienenstockmitglieder zu erkennen.


Wen spekulierte, dass nach dem Tod einer Biene weniger Pheromone in die Luft freigesetzt wurden und ihre Körpertemperatur abnahm. Als er chemische Methoden zum Nachweis von Gasen einsetzte, um diese Hypothese zu testen, konnte er bestätigen, dass abgekühlte tote Bienen tatsächlich weniger flüchtige CHC emittieren als lebende Bienen. Wen entwarf eine Reihe von Experimenten, um zu sehen, ob die Bestatterbienen diese Veränderung bemerkten. Er testete seine These in fünf Bienenstöcken asiatischer Honigbienen (Apis cerana fabricius), einem kleinen, robusten Insekt, das in ganz Asien vorkommt, und begann, die Leichen der verendeten Honigbienen aufzuwärmen. Wenn er normale, kühle Kadaver in einem Bienenstock platzierte, entfernten die Arbeiterinnen sie immer innerhalb einer halben Stunde. Legte er die Biene jedoch in eine erhitzte Petrischale und erwärmte sie um einige Grad Celsius, dauerte es oft mehrere Stunden, bis die Bestatterinnen den toten Körper überhaupt bemerkten. Das liege vermutlich daran, dass der erwärmte Bienenkörper fast die gleiche Menge an CHC freisetzt wie eine lebende Biene, bilanzierte Wen.

Ⓒ Stephan Krause

Um ganz sicher zu gehen, wusch Wen im nächsten Schritt die Kohlenwasserstoffe mit Hexan, das Wachse und Öle auflösen kann, von toten Bienen, erhitzte sie auf etwa die Temperatur einer lebenden Biene und legte sie zurück in ihre jeweiligen Bienenstöcke. Die Bestatterinnen sprangen in Aktion und beseitigten innerhalb einer halben Stunde fast 90 Prozent der heißen, sauberen toten Bienen. Das deutet darauf hin, dass die Bestatterinnen nicht auf die Temperatur achteten, sondern mit dem Fehlen von CHC-Emissionen den Tod diagnostizieren.

"Ich denke, die Heizexperimente waren der coolste Teil dieser Studie", bilanzierte die Verhaltensökologin 
Jenny Jandt von der University of Otago im neuseeländischen Dunedin. Sie hatte selbst nicht an der Studie mitgearbeitet, wertete später aber die Daten aus. "Wens Ergebnisse sind ein starkes Argument dafür, dass eine Verringerung der Temperatur und eine Verringerung der kutikulären Kohlenwasserstoffe dazu führt, dass Bestatterinnen eine tote Biene als etwas wahrnehmen, das dringend aus dem Stock entfernt werden muss."

Ⓒ Stephan Krause

Das Erkennen des Todes sei jedoch ein komplexer Prozess, schränkte Yehuda Ben-Shahar, Entomologe an der Washington University in St. Louis ein. Er hielt weitere Forschungen für erforderlich, um Wens Behauptungen zu untermauern. "Die Studie ist ein guter Anfang. Es macht Sinn, dass es eine chemische Signatur einer toten Biene gibt, aber ich würde nicht sagen, dass wir jetzt genau wissen, was vor sich geht." Schließlich könnten Bienen zwar mit ihren Fühlern "riechen", aber auch mit ihren Füßen "schmecken", was ihre Wahrnehmung der toten Schwestern noch einmal verstärken könnte, gab Ben-Shahar zu bedenken.

https://www.sciencemag.org/news/2020/03/how-undertaker-bees-recognize-dead-comrades?fbclid=IwAR14outZoDS_XokWx3UUsTS87HWJTmtYBpI5BWwX1W7VXe6f117u6-hquqU

Samstag, 7. August 2021

Bienen stellen ihre Ernährung nach Kontakt mit Pestiziden um

Honigbienen bevorzugen nährstoffreichere und abwechslungsreichere Nahrung, wenn sie zuvor einem Neonicotinoid ausgesetzt waren, das fanden Biologen der Universität Graz heraus, als sie die Wirkung von Schädlingsbekämpfungsmitteln auf die Mobilität und die Nahrungsauswahl der Insekten untersuchten. Ganz eindeutig beeinflusst das Neonicotinoid Thiacloprid demnach die Futterauswahl der Insekten.


In den vergangenen Jahren wurden weltweit Bienenverluste verzeichnet: Die Zunahme von Monokulturen und damit die geringere Verfügbarkeit einer ausgewogenen Ernährung zählen mit zu den zentralen Ursachen. Eine mangelhafte Ernährung kann sich sowohl auf die Lebensdauer der einzelnen Bienen als auch auf die Widerstandsfähigkeit gegen potenzielle Krankheitserreger und Stressfaktoren auswirken. Die weltweit am häufigsten verwendeten Insektizide sind Neonicotinoide, die in allen Teilen der Pflanzen landen – einschließlich Pollen und Nektar. Das bedeutet aber auch, dass Bienen den neurotoxischen Verbindungen ausgesetzt sind, erklärten die österreichischen und finnischen Autoren der Studie. Die Wissenschaftler in Graz und den finnischen Städten Oulu und Helsinki hatten untersucht, wie die Exposition mit dem Neonicotinoid Thiacloprid und Ernährung zusammenspielen.

Thiacloprid ist zwar seit 2020 in der EU nicht mehr zugelassen. "Es ist aber nur ein Gift aus der großen Klasse der Neonicotinoide und wird nach wie vor weltweit eingesetzt", sagte Dalial Freitak vom Institut für Biologie der Universität Graz. Ihr Team hatte mehrere Bienenstöcke mit verschiedenen Nahrungsquellen gefüttert und setzte die Bienen anschließend nicht-tödlichen Dosen von Thiacloprid aus. Danach wurden drei verschiedene Arten von Honig und Pollen in getrennten Auswahltests angeboten und das Verhalten der Bienen aufgezeichnet. Es zeigte sich, dass die Pestizidbehandlung einen deutlichen Einfluss auf die Nahrungswahl hatte. Zur Auswahl standen eine 70-prozentige Zuckerlösung, sortenreiner Honig (monofloral) und Mischhonig (polyfloral) sowie in einem weiteren Durchgang unterschiedliche Pollen.

Jene Honigbienen, die nicht mit dem Pestizid in Kontakt gekommen waren, wählten stärker sortenreinen Honig. Bienen, die mit dem Pestizid behandelt wurden, bevorzugten jedoch eindeutig den polyfloralen Honig – und somit eine ausgewogenere und abwechslungsreichere Ernährung. "Vermutlich, weil er nährstoffreicher ist und eine stärkere Immunkompetenz und allgemeine Fitness ermöglicht", vermuteten die Wissenschaftler. Rasant zunehmende Monokulturen dürften es den Bienen also nicht leichter machen, die eigenen Abwehrkräfte zu stärken.


Auch als die Bienen zwischen polyfloralen, monofloralen Pollen oder einer Zuckerlösung wählen konnten, entschieden sich sowohl die behandelten als auch die unbehandelten Bienen für den polyfloralen Pollen. "Sie scheinen komplexere Lebensmittel zu bevorzugen, unabhängig davon, was sie zuvor hatten, wahrscheinlich aufgrund evolutionärer Anpassungen", vermuteten die Autoren. Frühere Studien hätten auch schon gezeigt, dass der Verzehr von Pollen mit hoher Diversität die Toleranz gegenüber Pestiziden verstärke, unzureichende Versorgung aber die Stressresistenz verringere.

In Bezug auf die Mobilität hing die Wirkung von Pestiziden von der vorherigen Nahrungsquelle ab: Es zeigte sich, dass die Pestizidbehandlung zu einer geringeren Mobilität der Bienen führte, die zuvor mit monofloralem Honig gefüttert wurden. Bienen, die eine Zuckerlösung bekamen, waren mobiler.

Samstag, 19. Juni 2021

Osterinseln sollen Weltbienenreservat werden

Die Osterinseln haben einen Antrag gestellt, als Weltbienenreservat anerkannt zu werden. Die UN-Landwirtschaftsorganisation FAO hat zwar noch nicht darüber entschieden. Ihre Zustimmung wird aber allgemein erwartet, nachdem eine seit 2016 andauernde Untersuchung zeigt, dass die Bienen dort frei von Krankheiten sind. 

Laut der Studie gehören sowohl die Honigbienen als auch die Wildbienen der Osterinseln zu den gesündesten der Welt. Die Völker seien frei von Milben, Viren und Bakterien, stellten die Experten fest. Da die Tiere isoliert auf den Inseln lebten, seien sie nicht mit den anderswo üblichen Krankheiten, tödlichen Pestizide und Parasiten in Kontakt gekommen. Ihr Genmaterial sei daher unbelastet und gebe Züchtern Anlass zu Hoffnung, mit einer weltweit einzigartigen Art auch ein Mittel gegen moderne Krankheiten an die Hand zu bekommen. Denn wie auf dem ganzen amerikanischen Kontinent waren Bienen um 1850 auch auf die Osterinseln gebracht worden. Seither habe es keinen Austausch mit anderen Rassen gegeben, die Tiere seien aber als Bestäuber von Mangos, Ananas, Bananen, Guaven und Prärieblumen mittlerweile auch auf den Osterinseln unverzichtbar.

Die Stiftung für landwirtschaftliche Innovationen/FIA hatte das Projekt angestoßen und die Bienenforschung auf den Inseln finanziert. Sie hatte die Osterinseln bei der landwirtschaftlichen Einstufung aller Länder der Welt überhaupt erst auf den Schirm bekommen, die dortige Situation als weltweit einzigartig eingestuft und einen Vergleich der Lage der Bienen nur mit einigen Ländern Ozeaniens gezogen.

Die Bewohner der Osterinseln, Imker und Umweltschützer haben deshalb bereits die Weichen gestellt, um die Bienen und deren Produkte zu schützen. Sie wollen denselben Weg einschlagen wie die beiden einzigen anderen Weltbienenreservate, Australien und eine Insel im Süden Neuseelands.

Patricio Castillo Manutomatoma lebt auf der Hauptinsel und widmet sich seit acht Jahren Bienen als Hobby. "Bisher habe ich Bauern einfach die Bestäubung durch meine Bienen angeboten und bin mit den Völkern ein bisschen gewandert", erklärte er. Der meiste Honig werde einfach von seiner Familie und seinen Nachbarn verspeist. "Wir kennen uns viel zu wenig aus, um mehr mit den Bienen und ihrem Honig zu tun." 

Laut FIA-Vertreter Fernando Arancibia sollten die Imker der Region dagegen mehr Augenmerk auf ihre Zucht legen und vielmehr gesunde, genetisch einzigartige Königinnen exportieren. Aber auch der Honig der Insel sei interessant, weil er intensiv nach Guaven, Mangos und Bananen schmecke. Diese Aromen finde man sonst sehr selten. Zugleich arbeite die Landwirtschaft auf den Osterinseln "sehr sauber", und es gebe keine gefährlichen Abfälle, die in den Honig gelangen könnten.

Wildbienen auf der Insel und die von Imkern gehaltenen Honigbienen seien frei von den vier weltweit wichtigsten Krankheitserregern, die für 60 Prozent der kollabierenden Völker verantwortlich sind. Zugleich sei der agronomische Ertrag von 100 bis 120 Kilo Honig pro Volk sehr produktiv, weil die Königin elf Monate im Jahr Eier ablegen könne.


Noch ehe man aber mit der Vermarktung loslege, müssten Vorkehrungen getroffen werden, dass das Naturparadies und seine Bienen keinen Schaden nähmen, betonte die FIA. Es sei unabdingbar, "das Reservat in diesem unglaublichen Zustand" zu erhalten. Schließlich seien weltweit kaum noch Regionen als varroosefrei zertifiziert.

Nachdem noch keine genetischen Studien durchgeführt wurden, ist noch unklar, ob es sich bei den Bienen auf den Osterinseln um eine eigene Art handelt. Äußerlich ähnelt sie der Apis mellifera. Ein Verbot für den Import von Bienen soll auf jeden Fall schon einmal sicherstellen, dass keine Krankheiten eingeschleppt werden. Und Anträge, die Höhlen zu schützen, die wild lebende Kolonien der Inselbienen gerne beziehen, sind ebenfalls auf den Weg gebracht.

Bürgermeisterin Patricia Aldea, selbst Hobbyimkerin, betonte, "wir brauchen jede Hilfe, um dieses Welterbe zu bewahren. Denn es gibt nur noch wenige Orte auf der Erde, die so außergewöhnliche Eigenschaften besitzen wie unsere Inseln".

Bilder: Stiftung Manu Meri

Samstag, 17. Oktober 2020

Luftverschmutzung schadet Bienen

Wird über die gesundheitlichen Folgen der Luftverschmutzung debattiert, steht meist der Mensch im Fokus. Doch auch Tiere leiden, wenn sich große Mengen an Feinstaub oder Stickoxiden in der Luft sammeln. Und das kann am Ende ungemütliche Konsequenzen für die Menschheit haben. Darauf deutet eine Studie an Honigbienen hin, die Wissenschaftler um Geetha G. Thimmegowda vom National Centre for Biological Sciences im indischen Bengaluru durchführten und  im US-Fachmagazin "PNAS" veröffentlichten.


In Indien befinden sich inzwischen zahlreiche jener Städte mit den höchsten Feinstaubwerten weltweit. Thimmegowda und ihre Kollegen untersuchten, welchen Effekt das auf die in Asien heimische Riesenhonigbiene (Apis dorsata) hat. Dazu fingen sie im Verlauf von vier Jahren insgesamt 1.800 wild lebende Bienen aus verschiedenen Ecken von Bengaluru ein und unterzogen sie einem ausführlichen Gesundheits-Check-Up.

Probleme mit Herz und Immunsystem

Bienen, die in Regionen mit hohen Feinstaubwerten lebten (in diesem Fall gemessen an der Konzentration von PM10, also Partikeln mit einer Größe von maximal 10 Mikrometern), waren auch häufiger mit entsprechenden Partikeln besprenkelt, die toxische Schwermetalle enthielten. Sie wiesen öfter einen unrhythmischen Herzschlag auf und hatten eine niedrigere Konzentration von Zellen im Blut, was unter anderem auf ein geschwächtes Immunsystem hindeutet. Zudem waren bei ihnen bestimmte Gene aktiver, die genauso mit dem Immunsystem und mit Stress in Verbindung stehen. Ähnliche Phänomene konnten die Wissenschaftler bei Taufliegen entdecken, die sie im Labor züchteten und ebenfalls einer erhöhten Luftverschmutzung aussetzen.


Außerdem stellten Thimmegowda und ihr Team fest, dass die Bienen aus den stark belasteten Bereichen Bengalurus körperliche Veränderungen aufwiesen. Sie büßten de facto Härchen an Fühlern und Beinen ein, weshalb sie an Effizienz beim Pollensammeln und Bestäuben verloren. Hinzu kam, dass sie auch weniger Blüten besuchten als ihre Artgenossen aus Gebieten mit geringerer Luftverschmutzung. Zudem starben mehr als 80 Prozent der Bienen bereits innerhalb von 24 Stunden, nachdem die Wissenschaftler sie eingesammelt hatten.

Die Riesenhonigbiene hat eine enorme Bedeutung für Indiens Ökosystem und Nahrungsmittelbranche. So produzieren die Bienen rund 80 Prozent des Honigs, der in Indien hergestellt wird, und bestäuben allein im Bundesstaat Karnataka im Südwesten des Landes mehr als 680 verschiedene Pflanzen. Da Indien einer der größten Obst- und Gemüseexporteure der Welt ist, würde eine schwächelnde Bienenpopulation auch den Menschen empfindlich schaden. Die Forscher fordern deshalb, dass sich mehr Studien mit den Auswirkungen der Luftverschmutzung auf Tiere und Umwelt befassen sollten. Bei den Bemühungen, die Feinstaubkonzentration zu senken, dürfe nicht nur die Gesundheit des Menschen als Maßstab angelegt werden.

https://www.pnas.org/content/early/2020/08/04/2009074117

Samstag, 22. August 2020

Praxisleitfaden zu Amerikanischer Faulbrut


Das zum Niedersächsischen Landesinstitut für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit/Laves gehörende Bieneninstitut Celle hat einen ausführlichen Leitfaden zur Amerikanischen Faulbrut herausgegeben. Die Autoren, Dr. Otto Boecking und Dr. Pia Aumeier, haben gut drei Jahre lang daran gearbeitet, um Imkern sowohl das Erkennen der ersten Symptome als auch die Behandlung ihrer befallenen Völker zu ermöglichen.



Unter diesem Link kann man das ausführliche PDF-Dokument kostenlos herunterladen. Und denkt daran: Diese Seuche ist anzeigepflichtig! Vorbeugen sollten Imker außerdem, indem sie bei ihren Kunden, Freunden und Bekannten dafür werben, dass kein gepanschter Honig gekauft wird oder wenigstens die Gläser mit dem verseuchten Zuckerwasser aus den USA nur gut gespült in die Glassammlung gegeben werden...

Montag, 17. August 2020

Faulbrut-Sperrbezirk Eichenau aufgehoben

Das Veterinäramt Fürstenfeldbruck hat eine gute Nachricht zurückgehalten: Der Sperrbezirk nach Auftreten der Amerikanischen Faulbrut in Eichenau und Emmering ist wieder aufgehoben worden. Das hat uns heute eine Mitarbeiterin telefonisch versichert, als wir uns nach wochenlanger Funkstille der Behörde über den Stand der Dinge erkundigt haben. Damit dürfen wir Imker unsere Völker wieder nach Belieben zwischen unseren Standorten hin- und herbewegen.

Mittwoch, 8. April 2020

Pestizide stören Gehirnentwicklung von Bienenbabys

Forscher haben 100 Bienen aus verschiedenen Völkern getestet. Ergebnis: Jene, die Pestiziden ausgesetzt waren, hatten kleinere Gehirne. 


Es ist nicht mal so groß wie ein Stecknadelkopf, aber prall gefüllt mit einer Million Nervenzellen: Das Gehirn der Honigbiene zählt zu den kleinsten Gehirnen im Tierreich und dennoch zu den leistungsfähigsten. Jetzt ist es Forschern gelungen, Mikro-CT-Scans der Hirne von Babybienen zu machen. Und sie erhielten beispiellose Einblicke in die Entwicklung der grauen Masse der Bienen, wenn sie durch Pestizide belastet sind.

Fast 100 Bienen aus den verschiedenen Bienenvölkern wurden von den Forschern unter die Lupe genommen. Ergebnis: Jene Babybienen, die Pestiziden ausgesetzt waren, hatten kleinere Gehirne, wodurch sie später im Leben ihre Aufgaben schlechter erfüllen konnten. Dauerhaft und irreversibel

Studienmitautor Richard Gill vom Imperial College London sagte: "Beunruhigend ist in diesem Fall, dass, wenn junge Bienen mit Pestizid-kontaminiertem Futter gefüttert werden, Teile des Gehirns weniger wachsen, was dazu führt, dass sie auch als erwachsene Bienen kleinere und beeinträchtigte Gehirne besitzen – ein Effekt, der dauerhaft und irreversibel zu sein scheint." Folge: Die Bienen sind nicht in der Lage, Futter zu suchen.

Mikro-CT-Scan des Gehirns einer Babybiene 
© Bild: Dylan Smith / Imperial College London


Das Team, das seine Ergebnisse in den Proceedings of the Royal Society veröffentlicht hat, nutzte detaillierte Mikro-CT-Scans: Die Kolonie wurde mit einem Nektarersatz versorgt, der mit Pestiziden, den sogenannten Neonicotinoiden, versetzt war. Nach drei und nach zwölf Tagen wurde die Lernfähigkeit der Jungtiere getestet.

Der Vergleich mit unbelasteten Bienen ergab, dass die mit Pestiziden gefütterten eine deutlich verminderte Lernfähigkeit zeigten. Die Mikro-CT-Scantechnologie zeigte auch, dass bestimmte Teile eines Hummelgehirns anormal wuchsen, wenn sie während ihrer Larvenphase Pestiziden ausgesetzt waren.

Der Hauptautor der Studie, Dylan Smith, denkt, dass es sich um eine dauerhafte Wirkung handeln könnte: "Es gibt immer mehr Hinweise, dass sich Pestizide im Inneren von Bienenvölkern ansammeln können."

Dienstag, 3. März 2020

Nosema: Probiotische Ernährung fördert Bienengesundheit

Die schädliche Wechselwirkung zwischen Honigbienen (Apis mellifera) und ihrem mikrosporidianen intrazellulären Parasiten Nosema ceranae ist in einer Studie durch Verabreichung eigener fremder Stämme von Darmmikroben abgemildert worden.



Honigbienen sind mehreren Stressfaktoren ausgesetzt, die sich auf ihre Lebenserwartung, Gesundheit und Produktivität auswirken. Unter ihnen ist Nosema ceranae, ein intrazellulärer Parasit, der einen großen Einfluss auf die Bienengesundheit hat. Experten stellen derzeit aber sowohl die Wirksamkeit als auch die Sicherheit der traditionellen Darmbehandlung gegen Nosema ceranae in Frage. 

So soll künftig stärker berücksichtigt werden, dass die endogene mikrobielle Darmflora sowohl bei Säugetieren als auch bei Insekten eine wichtige Rolle für die Gesundheit der Wirte spielt. Zuletzt wurde nachgewiesen, dass sowohl Bakterien- als auch Hefestämme, die von Darmmikrobiota ausgeschieden werden, die Resistenz der Wirte gegen intrazelluläre Parasiten stärken. Daher verspricht der Einsatz von Probiotika in der Bienenernährung auch eine verbesserte Vorbeugung vor Krankheiten. 

Allerdings ist mehr Forschung erforderlich, um die richtigen Mikroorganismen mit den besten probiotischen Eigenschaften für die Bienengesundheit zu bestimmen. Bei einer experimentellen Infektion in vivo durch Nosema ceranae wurde die probiotische Wirkung zweier Darmbakterienstämme von Bienen (Parasaccharibacter apium (PC1sp.) und Bacillus sp. (PC2sp.)) sowie zweier Breitspektrum-Probiotika (Bactocell ® und Levucell SB ®) gemessen. Es wurden sowohl kurative, also heilende, als auch prophylaktische, also vorbeugende, Verabreichungen getestet: Bei den vier Probiotika-Kandidaten wurde nach zweiwöchiger Behandlung sowohl bei kurativer als auch bei prophylaktischer Behandlung eine signifikante Erhöhung der Überlebenswahrscheinlichkeit - nämlich von 20 bis 30 Prozent - gemessen. 

Die vorliegende Studie zeigt, dass endogene Bakterienstämme mindestens so effizient und sicher waren wie Breitspektrum-Probiotika, um das Überleben im Rahmen einer experimentellen Infektion mit Nosema ceranae zu erhöhen. Daher ist die Nutzung der positiven Eigenschaften der Wirtsmikrobiota ein vielversprechender Weg, um effiziente und nachhaltige Heilstrategien gegen übertragbare Krankheiten in Bienenvölkern zu entwickeln.

Abdruck mit freundlicher Genehmigung von ecocolmena.com.

Donnerstag, 16. Januar 2020

Baumpilze stärken Bienengesundheit


Nature Scientific Reports hat gemeldet, dass eine bestimmte Pilzart Millionen von Bienen hilft, mit einem tödlichen Virus fertig zu werden. Die dort veröffentlichte Studie deutet darauf hin, dass der fragliche Erreger in den vergangenen paar Jahren eine riesige Zahl von frühzeitigen Toden verursacht hat. 

mushroom protects millions of bees
Die Studie ist von Wissenschaftlern der Washington State University durchgeführt worden, die von der US-Gesundheitsbehörde USDA und der in Washington angesiedelten Organisation Fungi Perfecti unterstützt wurden. Gemeinsam fanden sie heraus, dass Bienen, denen ein Myzelienextrakt von zweierlei Baumschwämmen verabreicht worden war, ein 79-fach kleineres Risiko an deformierten Flügeln hatten. Zusätzlich verringerte sich das Lake-Sinai-Virus um das 45.000-Fache.

Insektenkundler Steve Sheppard erklärte: "Unsere größte Hoffnung ist, dass diese Extrakte eine generelle Wirkung auf Viren haben, so dass Bienen letztlich gestärkt werden und ihnen Varroamilben nur noch lästig fallen, aber keine Völker mehr kollabieren lassen. Wir sind sehr gespannt, wohin die Forschungsreise weiter führt. Der Bienenpopulation läuft die Zeit davon - und mit ihnen der weltweiten Lebensmittelversorgung, die nur gewährleistet ist, wenn die Bestäuber gesund sind."

Pilzexperte Paul Stamets hatte die Studie angeregt, nachdem er herausfand, dass Myzelienextrakte auf menschliche Zellen antibiotische Wirkungen hatten. Als er von Viren hörte, die den Bienen schadeten, riet er dazu, auch die Wirkung auf Honigbienen zu testen. Nach zweijähriger Arbeit war klar, dass sie auch anti-virale Eigenschaften bei Bienen haben.
Über die Wirkungsweise sind sich die Forscher noch nicht im Klaren. Sie schwanken, ob das Extrakt das Immunsystem stärkt oder die Viren aktiv bekämpft. Nur das Endergebnis sei unbestreitbar, betonte Sheppard. Und: "Momentan entwickeln wir Methoden, um die Wirkungsweise zu erforschen. Zeitgleich arbeiten wir aber auch schon an Tests mit größeren Völkern, um die richtige Dosierung und die Anwendung mit dem besten Effekt zu entwickeln."

Unglücklicherweise ist das Extrakt derzeit noch gar nicht in Mengen für eine Massenbehandlung verfügbar. Fungi Perfecti plant, als wirtschaftlich arbeitendes Unternehmen in die Produktion einzusteigen. Derzeit werde nach Wegen gesucht, das Extrakt so schnell wie möglich in großen Mengen herzustellen, versprach Stamets.
Abdruck mit freundlicher Genehmigung von beekeepingbasic.com