Dienstag, 9. Juli 2024
Findige Wildbienen
Samstag, 27. April 2024
Broschüre zur Bestimmung von Wildbienen
Dienstag, 9. April 2024
Blauschwarze Holzbiene ist Wildbiene 2024
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| Bild: Oliver Fritz |
Die mit lateinischem Namen Xylocopa violacea genannte Wildbiene bildet keine Staaten, sondern lebt als Solitärbiene allein. Nach der Paarung legen die Weibchen in abgestorbenen Holzstämmen einzelne, kleine Brutkammern an - zumeist in mehreren geraden Linien nebeneinander. Darin entwickeln sich innerhalb von zwei Monaten die Larven. Die Biene bewacht die Nesteingänge bis zum Schlüpfen des Nachwuchses.
Dienstag, 18. Juli 2023
Erste Bienen bauen Plastik in die Zuchtwaben
Dienstag, 11. Juli 2023
Schweizer Dokumentation: "Das Bienendilemma"
Dienstag, 20. Juni 2023
Gartenhummel ist Gartentier 2023
Samstag, 20. Mai 2023
Mehr Wertschätzung für Insekten gefordert
Zum Weltbienentag haben Fachleute zu mehr Wertschätzung für die Krabbeltierchen aufgerufen. "Mohn-Mauerbiene, Hosenbiene, Maskenbiene oder Wollbiene: Es gibt so viele verschiedene einzigartige Wildbienen", sagte die Insektenexpertin des Naturschutzbundes (NABU), Laura Breitkreuz. Auch andere Insekten wie Käfer, Wespen, Ameisen, Schmetterlinge oder Fliegen seien für das Ökosystem von hoher Bedeutung.
Die Insekten übernähmen nicht nur die Bestäubung von etwa 80
Prozent der Nutz- und Wildpflanzen, betonte Breitkreuz, sie hätten auch Schlüsselfunktionen bei den natürlichen Nährstoffkreisläufen und dienten
anderen Tieren als Nahrungsquelle. "Sie haben unser aller Aufmerksamkeit
daher mehr als verdient", führte die Expertin aus.
Die Insektenbestände gehen seit Jahrzehnten dramatisch zurück. In
den deutschen Naturschutzgebieten ist die Biomasse fliegender Insekten laut
NABU in den vergangenen 30 Jahren um etwa drei Viertel gesunken. Auch auf
Wiesen, Weiden und im Wald seien in nur zehn Jahren etwa 35 Prozent weniger
Insektenarten gemessen geworden.
Mit heimischen Wildblumen und Kräutern sowie dem Verzicht auf Pestizide könne jeder und jede im eigenen Garten oder auf dem Balkon etwas für Insekten tun, hieß es. Auch lädt der NABU demnächst zum "Insektensommer" ein: Vom 2. bis 11. Juni sowie vom 4. bis 13. August mögen Interessierte eine Stunde lang alle Sechsbeiner an einem schönen Platz im Garten, auf der Wiese oder am Wasser zählen und dokumentieren.
Dienstag, 13. September 2022
Oberpfalz über Folgen des Volksbegehrens erfreut
Die Regierung der Oberpfalz bietet auch Führungen für interessierte Gruppen durch die Naturschutzgebiete an:
Samstag, 23. April 2022
Blühstreifen helfen beim Artenschutz
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| Artenreiche Blühwiese mit vielfältigen Niststrukturen. Bild: Deutsche Wildtier Stiftung |
Entscheidend dafür ist nicht nur eine blühende Wiese an sich: Bei der Anlage muss das richtige Saatgut verwendet werden, und in der direkten Umgebung muss es Nistmöglichkeiten etwa im Totholz geben. "Nur wenn beides in unmittelbarer Nähe vorherrscht, haben die Tiere die Möglichkeit, zu überleben und eine Population zu gründen", sagte Pützstück. Das hätten Erfahrungen aus vier Jahren gezielter Projektarbeit zum Bienenschutz gezeigt. In der Zeit seien - gemeinsam mit Projektpartnern - diverse Blühwiesen mit einer Gesamtfläche von 24.500 Quadratmetern angelegt worden. Eine Übersicht ist hier zu finden.
"Blühstreifen allein können den Insektenschwund nicht aufhalten, sie sind aber ein wichtiges Instrument", bilanzierte Pützstück. Zumal Wildbienen eine der wichtigsten Bestäubergruppen bilden und als Zeigerart gelten. "Wenn es den Wildbienen gut geht, geht es auch vielen anderen Tieren und Insektenarten gut."
Samstag, 14. August 2021
Blumen verändern sich für Vögel - aber nicht für Bienen
Britische Forscher haben herausgefunden, dass Blumen sich über Generationen hinweg anpassen, um für bestäubende Vögel attraktiv zu sein, nicht aber für Bienen. Am Beispiel amerikanischer Fingerhüte fanden sie heraus, dass diese ihre lila Blüten auf die Bestäubung durch Kolibris ausrichteten. Innerhalb von nur 85 Generationen könne die Evolution neue Beziehungen zwischen Pflanzen und Bestäubern knüpfen, fanden die Wissenschaftler heraus.
Die auffälligen lila Blüten der Fingerhüte (Digitalis purpurea) stammten eigentlich aus Europa, wo sie von Hummeln bestäubt werden. Als Fans der Pflanze diese nach Amerika brachten, machten sie nicht nur Blumenliebhabern, sondern noch viel mehr Kolibris eine Freude. Die stürzen sich nämlich regelrecht auf den Nektar des Fingerhuts.
Maria Clara Castellanos von der University of Sussex im britischen Brighton und ihre KollegInnen wiesen dies im Rahmen einer Studie nach, für die sie über 2.000 Fingerhutpflanzen in Großbritannien, Kolumbien und Costa Rica jeweils drei Minuten lang beobachtet und deren Bestäuber dokumentiert haben. Sie gewannen die Erkenntnis, dass Kolibris in Kolumbien
und Costa Rica bis zu 27 Prozent der Fingerhüte bestäuben. Zugleich fanden sie heraus, dass die Blütenkrone - die
langen lila Röhren, die Gärtner so sehr lieben - dort 13 Prozent bzw. in Costa Rica sogar 26 Prozent länger sind als
die der britischen Fingerhüte.
Daraufhin stellten sich die Wissenschaftler die Frage, warum Fingerhüte sich überhaupt veränderten und längere Trichter ausbildeten. Als Antwort kristallisierte sich heraus, dass Pflanzen mit Blüten, die zu lang sind, als dass Hummeln ihren Nektar erreichen könnten, garantiert von Kolibris bestäubt werden. Und die Vögel zeigten sich bei der Verbreitung der Pollen wirksamer als die Wildbienen. Sie brachten mehr Pollen auf die nächste Blüte. Die längeren Trichter erleichterten den Kolibris den Zugang, und möglicherweise verbessern sie auch die Bestäubungsraten. Darüber hinaus haben Kolibris einen größeren Bewegungsradius als Bienen, was die Gefahr der Inzucht bei den Pflanzen verringert.
Samstag, 31. Juli 2021
Ein Idee nimmt Formen an – so sieht es heute aus
Samstag, 22. Mai 2021
Eine Idee nimmt Formen an - so geht's voran
Der Zufall führte uns zu Tiffany, Felix und ihrem Seniorchef, gleich ums Eck in Geltendorf. Ihr Garten war mit Steinen reichlich gesegnet, und so unterstützten sie gerne die Sandbienen & Co mit zwei großen Anhängern voller Steine.
Samstag, 8. Mai 2021
Eine Idee nimmt Formen an
Schon lange hegen wir, Hobbyimker Christian und imkernde Hobbygärtnerin Renate, den Wunsch, die an ihren zweiten Bienenstand angrenzende Ackerfläche bienenfreundlich zu gestalten. Insbesondere auch nach der bitteren Erfahrung mit den Auswirkungen so manch angeblich bienenunschädlichen Pflanzenschutzmittels für Mais: der Verlust von drei der vier Völker war eine sehr einschneidende Phase im Imkerdasein. Aber dies ist überwunden, und nun ergab sich die Gelegenheit, die Bewirtschaftung selbst in die Hand zu nehmen.
Eigentlich ist das Ganze auch ein bisschen unserem Nachbarn zu verdanken, er machte mal den Vorschlag, die Wiese mit "schönen Blümerl" einzusäen - auch seine Hälfte. Vielen Dank für die Möglichkeit, seine wesentlich größere Fläche mit in dieses Projekt einzubeziehen.
Die Fläche insgesamt etwa 6.000 Quadratmeter soll nicht nur kurzfristig den eigenen Bienen dienen, sondern auch als Platz für Wildbienen und andere Insekten bereitstehen, kurzum ein kleines Naturrefugium. Eines, das hoffentlich gelingt und den einen oder anderen zum Nachahmen animiert!

So sah die Fläche noch im März aus, die Greeningfläche war noch nicht gemulcht, aber jetzt ist dies schon erledigt.
Bei der Einsaat ist regional typisches Saatgut zu verwenden. Da es eine richtige Blumenwiese sein soll und nicht in erster Linie Tierfutter, ist diese Mischung leider nicht Standard. Aber mit der fachmännischen Beratung von Herrn Knappe der Firma KnapKon aus Frickenhausen wurde eine 100-prozentige Blumenwiese für den langfristigen Bestand zusammengestellt - und dies trotz der geringen Saatgutbestellung für lediglich 6.000 Quadratmeter ermöglicht. Klare Arbeitsanweisungen gab´s noch gratis. Ganz herzlichen Dank an dieser Stelle, dass er sich hierfür Zeit genommen hat.
Unser Landwirt hat sich bereit erklärt, der Fläche noch den letzten Schliff zu geben, soweit es seine Geräte zulassen. Den Rest müssen wir halt in Handarbeit machen, aber das erspart das Fitnessstudio.
Am Samstag 25.04.2021 überraschte uns dann der Nachbar, Jörg Burchardt, Gemeinderat der ÖDP mit iner Schubkarre voller Bäume und Sträucher - von Vogelkirsche über Holunder bis zu einer Tanne. Na dann, ran an den Spaten, gleich alles eingebaut, eingegossen und mit einem Wasservorrat aus Gefrierbeuteln versorgt hoffen wir, dass diese zukünftigen Windbremsen gut anwachsen.
Was steht als nächstes an? Vor der Einsaat noch das Saatbeet krümeliger zu bekommen, notfalls mit der Gartenfräse und Walzen. Die dicken Steine absammeln und damit den Lesesteinhaufen aufzubauen. Da Maibaumaufstellen eh nicht geht, sammeln wir halt Steine 😁
Für konstruktive Ratschläge sind wir immer offen, wer also seine Erfahrungen mit uns teilen will, schickt uns einfach eine Mail: christian.boehm40@gmail.com



































