... mit diesen wunderschönen historischen Ostereiern!
Sonntag, 4. April 2021
Mittwoch, 31. März 2021
Aktion gegen chinesischen "Kunsthonig"
Der Bauernverband in der spanischen Region Valencia hat die EU aufgefordert, die Einfuhr von importiertem Honig aus China zu stoppen, wenn er nicht der europäischen Definition von Honig entspricht. Da 90 Prozent des chinesischen "Honigs" künstlich getrocknet werden, dürfte so gut wie kein Honig mehr auf den europäischen Markt kommen. In der EU gilt nur als Honig, was die Bienen produzieren und in ihrem Verarbeitungsprozess selbst dehydrieren. In China gibt es keine Honigverordnung. Das Lebensmittelgesetz erlaubt aber, dass von Bienen angelegter Nektar künstlich dehydriert werden darf, um den Produktionsprozess zu beschleunigen.
Die beiden großen übergeordneten landwirtschaftlichen Dachverbände in Europa, COPA und COGECA, schätzen, dass vor allem dem Exporthonig, den China in die EU verkauft, künstlich Wasser entzogen wird. Bei dem exportierten Produkt handele es sich um einen "unreifen Nektar", warnten COPA und COGECA. Darüber hinaus ließen sich die niedrigen Preise für den chinesischen "Honig" nur dadurch erklären, dass dem Nektar massiv Zuckersirup zugesetzt wird. Nur dank dieser schwer nachweisbaren Beimischung hätten die chinesischen Honigpreise im Jahr 2019 auf das historische Tief von 1,24 Euro pro Kilogramm fallen können - dreimal weniger als die durchschnittlichen europäischen Produktionskosten von 3,90 Euro pro Kilogramm.
Die spanischen Bauern beklagten "die skandalöse Komplizenschaft Brüssels gegenüber chinesischem Hong", weil die künstliche Trocknung und Beimischung von Zuckersirup gegenüber Peking weder angeprangert noch nach unlauteren Wettbewerbsregeln der Import in die EU verboten werde. "Die Imker, deren Arbeit bereits durch Schädlinge, die intensive Landwirtschaft und den Klimawandel behindert wird, können dadurch noch weniger mit dem Billigprodukt konkurrieren", argumentiert Verbandschef Cristóbal Aguado. Zudem würden Verbraucher betrogen. Die EU halte zwar lautstark Sonntagsreden zur Umweltpolitik, zeige hier aber ihr wahres Gesicht und stelle kommerzielle Interessen über die europäische Imkerei.
Als Minimalziel forderte der spanische Bauernverband die genaue Kennzeichnung der Herkunftsländer in Honigmischungen, öffentliche Werbe- und Sensibilisierungskampagnen zugunsten von europäischem Honig und die Einrichtung eines europäischen Referenzlabors, das EU-eigenen und Importhonig überprüft.
Samstag, 27. März 2021
Brutpflege im Zeitraffer gefilmt
Das Institut für Bienenkunde in Oberursel hat die Brutpflege der Bienen gefilmt - vom Ablegen des Eis durch die Königin, über die Futtersaftgabe an die Larven durch die Ammenbienen bis zur Bienenbrotbearbeitung durch die Sammelbienen. Grundsätzlich wissen wir Imker ja, was passiert, aber das Ganze auch zu sehen, ist schon noch einmal etwas anderes...
Dienstag, 23. März 2021
Das große Insektensterben
Freitag, 19. März 2021
Bienenaufwecken an Josefi
Und abschließend noch eine Bauernweisheit: Ist es an Josefi klar, gibt's ein gutes Honigjahr.
Dienstag, 16. März 2021
Hitze verringert Fruchtbarkeit der Königin
Hitze verringert nach einer im US-Wissenschaftsmagazin "Nature" veröffentlichten Studie die Fruchtbarkeit der Bienenkönigin. In wissenschaftlichen Untersuchungen wurde entdeckt, dass der mit einem Temperaturanstieg verbundene Klimawandel ein weiteres Problem für die Völker darstellen wird.
Für die Studie wurde ein Massenspektrometer verwendet, um das von den Bienenköniginnen gesammelte Sperma nach dem Hochzeitsflug zu analysieren. Die Forscher markierten bestimmte Proteine im Körper der jungen Königin und setzten sie simulierten Hitzewellen aus. Anschließend verwendeten sie die markierten Proteine als Referenzmarker, um einen diagnostischen Labortest zu erstellen. So stellte sich heraus, dass fünf Stressproteine aktiviert werden, wenn die Königin hohen Temperaturen ausgesetzt ist. Exakt jene Proteine, die direkt für den Verlust ihrer Fruchtbarkeit verantwortlich sind, indem sie das Sperma beschädigten.
Freitag, 12. März 2021
"Honig - Natur oder Labor?"
Montag, 8. März 2021
Beginn der Imkerei eindeutig weiblich
Archäologen, Ethnologen und Historiker sind sich relativ einig, dass nicht nur die Frauen in dieser prähistorischen Gemeinschaft geimkert haben, sondern ihr Leben auch für die Nachwelt dokumentiert haben. "Die Künstlerinnen haben nicht an Details gespart, es sind Taschen, Körbe, Federn, Mützen und Bärte in den Darstellungen enthalten", erklärten sie nach einem Symposium in den 80er-Jahren. Das unterscheide sie von vielen anderen frühzeitlichen Höhlenmalereien. Für die Experten war daher klar, dass auch die Taille, Hüfte und Schulterpartie gezielt gemalt worden war, um tatsächlich eine Imkerin abzubilden.
Auch andere Erkenntnisse über diese levantinischen Kulturen stützten die These, dass Zeidlern Frauensache war. In dieser Zeit bestanden die menschlichen Gesellschaften aus kleinen Familiengruppen. Dutzende Personen, die sich in der Regel zyklisch durch ihr Territorium bewegten, um die Nahrungsmittelressourcen anzusteuern. Abwechselnd gingen sie der Jagd nach, sammelten Beeren oder suchten Samen.
Erst im Lauf der Geschichte wurden die Gesellschaften sesshaft. Sie stellten ihre Jagd- und Sammelgesellschaften auf Landwirtschaft um. Männer besetzten deshalb Aufgaben und Arbeiten, die zuvor Frauen vorbehalten waren - wie etwa die Zeidlerei und später die Imkerei. Aber es besteht kein Zweifel daran, dass die Frauen die Bienenzucht begonnen haben.
Samstag, 6. März 2021
"Land des Honigs" in 3sat-Mediathek
Hier geht's zum Film!
Tamara Kotevska und Ljubomir Stefanov verbrachten drei Jahre in Nordmazedonien, um diesen spektakulären Film zu drehen. Ursprünglich hatten sie lediglich einen Kurzfilm über die Region des Bregalnica-Flusses geplant, doch dann waren sie auf Hatidze gestoßen...
"Land des Honigs" gewann drei Preise auf dem "Sundance Film Festival 2019" und erhielt zwei Nominierungen für die Oscarverleihung 2020 in den Sparten "Bester Dokumentarfilm" und "Bester internationaler Spielfilm". Es ist der erst zweite mazedonische Film, der nach "Before the Rain" (1994) eine Oscar-Nominierung erhielt.






