2 Esslöffel schwarze Pfefferkörner
Dienstag, 4. Mai 2021
Ziegenkäse mit Pfeffer und Honig
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Samstag, 1. Mai 2021
Bienensterben weltweit auf dem Vormarsch
Die Zahl der Wildbienenarten ist weltweit rückläufig, wie eine kürzlich erschienene, groß angelegte Studie nahelegt. Die globale Analyse kommt zu dem erschreckenden Ergebnis, dass die wichtigen Bestäuber höchstwahrscheinlich nicht nur hierzulande, sondern rund um den Globus in Bedrängnis sind. Hauptursache ist die Zerstörung von Lebensräumen durch intensive Landnutzung.
Ein Viertel weniger wilde Bienenarten wurden seit 1990 weltweit gesichtet, so das Ergebnis der Studie. WissenschaftlerInnen analysierten dafür Aufzeichnungen aus den letzten 300 Jahren, die vom Globalen Zentrum für Informationen über die biologische Vielfalt (GBIF) zusammengestellt worden waren und die sich auf 20.000 bekannte Bienenarten beziehen. Dabei stellten sie fest, dass zwischen 2006 und 2015 etwa 25 Prozent weniger Arten von Wildbienen gefunden wurden als im Zeitraum vor 1990 - und das, obwohl es mittlerweile deutlich mehr Insektenzählungen und Beobachtungsprojekte gibt als früher.
Die ForscherInnen interpretieren ihre Erkenntnisse als weiteres Indiz dafür, dass das Bienensterben ein globales Phänomen sei. Davon gehen große Teil der Fachwelt bereits seit längerer Zeit aus, jedoch konzentrierten sich die bisherigen Untersuchungen stark auf Europa und Nordamerika. In der neuen Analyse wurde nun festgestellt, dass die dokumentierte Anzahl der Bienenarten auf allen Kontinenten außer Ozeanien rückläufig ist. Das bedeutet nicht unbedingt, dass alle diese Wildbienenarten ausgestorben sind, lässt jedoch zumindest darauf schließen, dass ihre Zahl soweit zurückgegangen ist, dass sie nicht mehr regelmäßig in der Wildnis beobachtet werden können. Die Studie lege nahe, dass die lokalen Beobachtungen zum Bienensterben widerspiegeln, was global vor sich gehe, so Eduardo Zattara, der Hauptautor der Studie.
Als wichtigste Ursache für den Rückgang von Bienen, Bestäubern und anderen Insekten nennt mehr als die Hälfte aller Fachveröffentlichungen die einschneidenden Veränderungen des Lebensraums der Tiere. Ein Haupttreiber dafür ist die industrielle Landwirtschaft, die Flächen in ausgeräumte, von Monokulturen dominierte Agrarwüsten verwandelt, die kaum Lebensraum und Futter bieten. Auch unter dem hohen Einsatz von Pestiziden in den konventionellen Anbaumethoden leiden Bienen, Schmetterlinge und Käfer. Besonders die sogenannten neuen Bienengifte setzen den Tieren zu. Diese in der Fachsprache Neonicotiniode genannten Substanzen wirken systemisch – das heißt sie können die gesamte Pflanze durchdringen (Wurzel, Blätter, Nektar, Pollen, etc.) und bleiben nicht an der Oberfläche. Nimmt ein Tier irgendeinen Teil davon auf, kommt es mit dem Gift in Kontakt, das bereits in sehr kleinen Mengen Insekten töten oder ihr Nervensystem schädigen kann.
Um dem traurigen Trend etwas entgegenzusetzen, müssen diese hochgefährlichen Bienengifte dringend vom Markt. Tatsächlich wurden in den vergangenen Jahren in der EU mehrere Neonicotinoide für den Freilandanbau verboten. Doch für dieses Jahr wurden in Deutschland trotz aller Bekundungen zum Insektenschutz Notfallzulassungen erteilt, die es erlauben, das eigentlich verbotene Neonicotinoid Thiamethoxam im Zuckerrübenanbau zu verwenden – ein gewaltiger Rückschritt für den Schutz von Bestäubern. Große Teile unserer Nahrungsmittelproduktion hängen von der Bestäubung durch Insekten ab.
Wenn Bienen und andere Bestäuber geschützt werden, werden also auch die menschlichen Lebensgrundlagen gesichert. Doch dafür ist es unerlässlich, die Art und Weise zu verändern, wie Lebensmittel angebaut werden. Dazu sind Anbaumethoden nötig, die Artenvielfalt fördern statt sie zu zerstören. So setzen agrarökologische Methoden wie die biologische Landwirtschaft auf vielfältige Fruchtfolgen, die Förderung von Nützlingen, geeignete Sortenwahl und die Förderung vom gesunden Boden, statt auf flächendeckenden Gifteinsatz. Dass ökologische Landwirtschaft einen wichtigen Beitrag zum Insektenschutz leistet, beweist unter anderem eine Studie der zoologischen Staatssammlung München: Die ForscherInnen fanden auf ökologisch bewirtschafteten Flächen 60 Prozent mehr Schmetterlingsarten als auf konventionell bewirtschafteten Äckern.
Dienstag, 27. April 2021
Bestäubungsarbeit der Bienen beziffert
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| Bild: Penny |
Die Wissenschaftler gingen für die Simulation von einem plötzlichen Wegfall aller bestäubenden Insekten aus. Das sei natürlich kein realistisches Szenario, erklärte Christian Lippert vom Fachgebiet Produktionstheorie und Ressourcenökonomik im Agrarbereich. So ließen sich die Werte aber am ehesten abschätzen. Die beiden wichtigsten Größen dabei: Wie wirkt es sich aus, wenn Insekten nicht da wären? Und wie verhalten sich Kunden, wie verändert sich die Nachfrage?
Für den ersten Punkt gebe es eine sehr breite Spannbreite. So sind den Forschern zufolge bei Äpfeln und Kirschen beispielsweise im Schnitt rund zwei Drittel des Ertrags der Bestäubung durch Tiere zu verdanken, beim Kürbis sogar 95 Prozent. Getreidearten wie Weizen und Reis seien hingegen Wind- oder Selbstbestäuber und benötigten keine Fremdbestäubung. Es gibt auch regionale Unterschiede: In Deutschland und Europa leisteten vor allem Bienen, Käfer, Schmetterlinge und andere Insekten die Bestäubungsarbeit. In tropischen Breitengraden seien auch Fledermäuse und Kolibris am Werk.
Ein schlagartiger Wegfall aller Bestäuber würde der Studie zufolge zu Ernteausfällen führen, die Preise würden steigen. Die Kosten würden also die Verbraucher tragen, sagte Lippert. Peu à peu würden Landwirte dann selbst- und/oder windbestäubte Sorten anbauen.
Derartige Berechnungen gibt es viele, mit unterschiedlichen Ansätzen. Sie stützen sich vor allem auf Wahrscheinlichkeiten und Annahmen und kommen je nach Thema und Berechnungsmethode zu unterschiedlichen Ergebnissen.
Forscher des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung haben eine ganze Reihe davon analysiert. Demnach ist es mit der Bestäubung längst nicht getan, will man den wirtschaftlichen Nutzen von Insekten in Zahlen fassen. So dienten die Sechsbeiner auch direkt als Nahrung - für Menschen wie auch für andere Tiere. Sie schafften tierische Exkremente fort, verringerten die Zahl von Krankheitserregern und verbesserten die Bodenqualität. So habe eine Studie ergeben, dass fehlende Ameisenaktivität im Boden die Kakaoerträge um die Hälfte einbrechen lassen würde. In einigen Teilen der Welt seien Insekten zudem wichtiger Teil der Kultur - etwa als Heilmittel - und Religion. Diesen Wert wird man kaum in Geldeinheiten ausdrücken können.
Im Fazit schrieben Bernd Hansjürgens, Christoph Schröter-Schlaack und Josef Settele: "Der wirksame Schutz von Insekten ist nicht nur im Interesse des Naturschutzes, sondern lässt sich auch mit ökonomischen Argumenten stützen."
Das Thema Insektenschutz ist politisch viel diskutiert. In Baden-Württemberg und Bayern etwa unterschrieben Zehntausende für Volksbegehren zur Rettung der Bienen. Nach monatelangem Ringen beschloss das Bundeskabinett im Februar ein Gesetzespaket zum Insektenschutz. Lichtverschmutzung und der Einsatz von Mitteln wie Glyphosat sollen eingedämmt werden. Die Landwirte fürchten Einbußen, die FDP gar ein Betriebssterben.
Mancherorts machen sich die ökonomischen Kosten eines Insektenmangels aber auch ganz konkret bemerkbar. Lippert verwies etwa auf die USA, wo zur Mandelblüte haufenweise Bienenvölker gezielt zur Bestäubung herangebracht würden: "Das ist bei uns ganz selten." Laut Bauernverband werden in Deutschland im Obstbau pro Jahr schätzungsweise 8.000 Bienenvölker "engagiert". Das sei auch mit Hummeln möglich. Viele Landwirte seien zudem selbst Imker und betreuten eigene Völker, erklärte Verbandsexpertin Lilian Heim. Oftmals sei zudem die natürliche Artenvielfalt in Obstanlagen etwa dank Windschutzhecken, Sandhaufen oder Blühstreifen groß, so dass keine zusätzliche Bestäubungsleistung notwendig sei.
Auch der Deutsche Imkerbund kennt nur individuelle Absprachen zwischen Landwirten und Imkern. Das sei etwa im Alten Land oder am Bodensee traditionell gewachsen, sagte eine Sprecherin. In der DDR hingegen habe es eine Bestäubungsprämie gegeben. So etwas forderten die Imker aber nicht. Wichtiger sei die Förderung ökologischer Landwirtschaft. Die führe zu einer größeren Nahrungsgrundlage für die Bienen. Dem Bauernverband zufolge hat ein Apfelbaum beispielsweise rund 500 Blütenstände mit jeweils fünf Einzelblüten.
Der Imkerbund geht allein bei Bienen von einer Bestäubungsleistung im Wert von rund zwei Milliarden Euro jährlich in Deutschland aus. Damit sei die Biene eines der drei wichtigsten Nutztiere neben Rind und Schwein. Zur Veranschaulichung: Während Bienen rund 120.000 Kilometer umherschwirren müssen, um 500 Gramm Honig zu produzieren, bestäuben sie den Angaben zufolge - ganz nebenbei - rund 75 Millionen Blüten.
Samstag, 24. April 2021
Bestäubersysteme auch unter dem Meer
Zum ersten Mal haben Forscher Beweise dafür gefunden, dass Unterwasserökosysteme Bestäuber haben, die die gleiche Aufgabe erfüllen wie Bienen an Land. Genau wie ihre terrestrischen Cousins werfen Gräser im Meer Pollen ab, um sich zu vermehren. Bisher waren Biologen davon ausgegangen, dass die Pflanzen sich allein auf das Wasser verließen, um ihre Gene zu verbreiten. Aber die Entdeckung von Pollen tragenden "Bienen des Meeres" änderte die traditionelle Sichtweise.
Forschern der Nationalen Universität von Mexiko gelang es, über mehrere Jahre die nächtlichen Wanderungen von Krebstieren im Frühling zwischen den Schildkröten-Seegraswiesen Thalassia testudinum zu filmen. Bei der Durchsicht der Videos entdeckten sie mehr Wirbellose, die männliche Blüten mit Pollen trugen, als solche, denen Pollen fehlten - genau wie Bienen, die an Land um pollenproduzierende Pflanzen schwirren.
"Wir haben gesehen, wie all diese Tiere hereingekommen sind, und dann haben wir gesehen, wie einige von ihnen Pollen trugen", sagte Forschungsleiterin Brigitta van Tussenbroek. Das Konzept sei so neu gewesen, dass sie einen Begriff für das Phänomen erfinden mussten: zoobenthophile Bestäubung. Vor der Entdeckung war kein Experte je davon ausgegangen, dass Tiere an der Bestäubung von Meerespflanzen beteiligt sein könnten.
Van Tussenbroek und ihr Team fragten sich, ob die Wirbellosen tatsächlich die Seegräser bestäubten oder sich nur davon ernährten. Daher fügten sie einem Aquarium mit Schildkrötengras eine Auswahl winziger Krebstiere hinzu. Binnen Minuten waren Pollen auf den weiblichen Blüten aufgetreten, verglichen mit keiner Übertragung im Kontrolltank, in dem sich keine Krebstiere befangen. Die Botschaft wurde klar: Die winzigen Krebstiere trugen Pollen von Blume zu Blume. Dabei halfen sie, diese zu vermehren. Die Forscher vermuten, dass die Tiere von dem klebrigen Pollen der männlichen Seegrasblüten angezogen werden. Wenn die Krebstiere sich an den Blüten zum Fressen aufhalten, haften sich Pollen an den Tierkörpern an, die beim Weiterfressen auf andere Blüten übertragen werden.
Bisher wurde das Phänomen nur bei Schildkrötengras entdeckt, das besonders große Blüten trägt. Derzeit werden aber 60 andere Seegrasarten untersucht, ob sie ebenfalls "Meeresbienen" zur Verbreitung ihrer Pollen nutzen. Kelly Darnell von den Wasserforschern im Golf von Mexiko: "Dass es unter Wasser zu einer Bestäubung durch Tiere kommen kann, fügt dem Ökosystem eine völlig neue Komplexität hinzu. Es handelt sich um eine interessante Pflanzen-Tier-Interaktion, die noch weiter untersucht werden muss." Wenn es mehr Informationen über die Pflanzen- und Tiergemeinschaften gebe, gelinge ihr Schutz besser.
Küstenwiesen aus Seegras sind wichtige Ökosysteme. Sie unterstützen nicht nur verschiedene Tiergemeinschaften - von winzigen Krebstieren bis hin zu großen Meeressäugern wie dem Dugong, der oben im Bild festgehaltenen Seekuh-Art - sondern ihre Wurzeln halten sich auch am Sediment fest und verhindern Erosion. Zusätzlich gewinnen die Seegraswiesen als Kohlenstoffspeicher an Bedeutung, seit klar ist, dass zwei Hektar Tropenwald erforderlich sind, um die Menge zu erreichen, die in einem Hektar Seegras enthalten ist.
Dienstag, 20. April 2021
UNESCO will Frauen und Bienen stärken
An der französischen Imkerschule OFA in der Provence sollen Frauen den nachhaltigen Imkerberuf von der Pike auf lernen, um dann in ihren Herkunftsländern die Bienenpopulation zu erhöhen, den Artenschutz zu stärken und das Bewusstsein für ihre Bedeutung als Bestäuber zu schärfen. Denn weltweit spielen die Bienen bei der Bestäubung von 90 Prozent der Wildblumen eine wichtige Rolle.
Angelina Jolie erklärte dazu: "Wenn Frauen Fähigkeiten und Kenntnisse erwerben, besteht ihr Instinkt darin, andere zu erziehen. Ich freue mich darauf, den Frauen aus aller Welt für Bienen zu faszinieren und ihnen so Unabhängigkeit und Gemeinschaft zu ermöglichen." Die Imkerei könne in ländlichen Gebieten Einkommen für benachteiligte Bevölkerungsgruppen generieren, die keine Pflanzen oder Land besitzen. Sie könne auch die Ernährungssicherheit in Gebieten verbessern, in denen die landwirtschaftliche Produktion minimal ist.
In dem Programm lernen fünf Jahre lang jedes Jahr zehn Teilnehmerinnen die theoretischen und praktischen Grundlagen der Imkerei bis hin zum Bau eines Bienenhauses und zur unternehmerischen Seite eines Honigbetriebs. Am Ende des Kurses sollten alle das Rüstzeug dafür haben, ihre Bienenvölker durchzubringen und professionelle Mitglieder im weltweiten Imkerinnennetzwerk zu werden. Die erste 30-tägige Schulung im Massif de la Sainte-Baume beginnt Ende Juni. Dann drücken Frauen die Schulbank, die später in folgenden Biosphärenreservaten imkern sollen: Biosphärenreservat Zentralbalkan (Bulgarien), Tonle Sap (Kambodscha), Xishuangbanna (China), Kafa (Äthiopien), Iles et Mer d'Iroise (Frankreich), Sila (Italien), Großer Altai (Russland), Volcans Biosphere Reserve (Ruanda) und Kozjansko & Obsotelje (Slowenien).
Zugleich finanziert die UNESCO bis zum Jahr 2025 insgesamt 2.500 Bienenstöcke in 25 Biosphärenreservaten. Grob geschätzt sollen bis dahin 125 Millionen Bienen auf die 50 ersten Absolventinnen warten. - Eine von ihnen wird aus der Region Samlot in Kambodscha kommen, die im Bürgerkrieg schwer in Mitleidenschaft gezogen worden war, und aus der auch Angelina Jolies Sohn Maddox stammt.
Bilder: UNESCO
Samstag, 17. April 2021
Kann Knoblauch gegen Varroamilben helfen?
Einige Imker sind überzeugt, dass Knoblauch effektiv Varroamilben bekämpft. Diese Behauptung ist jetzt in einer wissenschaftlichen Studie untersucht worden. Das ägyptische Institut für Pflanzenschutz widmete sich der Frage, ob Knoblauch (Allium sativum L) und Zwiebeln (Allium cepa L) wirklich Milben in Bienenvölkern dezimieren können.
Die Forscher analysierten zunächst die chemische Zusammensetzung der Knollen, die zu 75 Prozent aus Polysacchariden besteht. Daneben wurden 2,3 Prozent Schwefeloxid, 2,0 Prozent Mineralsalze wie Eisen, Kieselsäure und Jod, 0,3 % ätherische Öle, 0,07 Prozent Saponine und kleine Mengen an Vitaminen A, B1, B3, B6 und C nachgewiesen.
Im Bezirk der Stadt Sohag am Westufer des Nils wurden frischer Knoblauch, Zwiebeln und eine Mischung aus Knoblauchöl und Zwiebelöl in Honigbienenvölker eingebracht. - Und relativ rasch die Erkenntnis gewonnen, dass alle getesteten Materialien den Milbenbefall gegenüber der unbehandelten Kontrollgruppe senkten. Den höchsten Wirkungsgrad stellten die Wissenschaftler bei der Behandlung mit frischem Knoblauch fest, durch den 94,29 Prozent der Brutzellen frei von Varroa waren.
Die Forscher zeigten sich selbst von dem Ergebnis überrascht. Sie verwiesen jedoch auf den im Weinbau bereits gängigen Einsatz von Akariziden, also pflanzlichen Ölen, gegen Spinnmilben. Zugleich betonten sie, inselartige Behandlungen seien bei Varroen sinnlos. Es würden immer neue Milben eingeschleppt, wenn andere Völker im Flugradius nicht behandelt würden. Es diene jedoch auf jeden Fall der Stockhygiene, wenn Imker eine Knoblauchzehe schälten, mahlten und auf die Rähmchen auftrügen. In den Folgetagen fielen vermehrt Milben in die Varroawindel, so lange, bis der Knoblauch getrocknet sei.
https://journals.ekb.eg/article_82425_0bbc28b89b1fb00c1d2eb7ac0e0e3868.pdf
Dienstag, 13. April 2021
Shakespeares Würdigung der Bienen
zur Ordnung fügen ein bevölkert Reich.
von unterschiedenem Rang, wovon die einen
wie Obrigkeiten Zucht zu Hause halten,
wie Kaufleut' andre auswärts Handel treiben,
noch andre wie Soldaten, mit den Stacheln
bewehrt, die samtnen Sommerknospen plündern
und dann den Raub mit lust'gem Marsch nach Haus
zum Hauptgezelte ihres Kaisers bringen,
der, emsig in der Majestät, beachtet,
wie Maurer singend goldne Dächer baun,
die stillen Bürger ihren Honig kneten,
mit schweren Bürden an dem engen Tor,
wie mürrisch summend der gestrenge Richter
die gähnende und faule Drohne liefert
in bleicher Henker Hand.
Samstag, 10. April 2021
Dokumentation zu pestizidfreier Landwirtschaft
Freitag, 9. April 2021
Bienensymposium online
Interessierte können das Treffen kostenlos entweder auf dem Youtube-Kanal der Armbruster-Imkerschule oder selbst als Teilnehmer des ZOOM-Meetings verfolgen, die Links findet Ihr unten. Wer die Vorträge mehrfach ansehen will, kann über das Konferenztool einen freiwilligen Beitrag einzahlen und erhält dadurch Zugang zu den Dateien.
Freitag: https://us02web.zoom.us/meeting/register/tZIvdO2tpz4jGdet-BVZ0Gg5-k2lhTp43SmD
Samstag: https://us02web.zoom.us/meeting/register/tZcrd-ispj4rHdENVg8tv2YtZV-Zf--JuN-q
Sonntag: https://us02web.zoom.us/meeting/register/tZMrc-GqrjkoGdzKObbnfO91wh3eD7Rw_YHf
Dienstag, 6. April 2021
Blühphasen der Trachtpflanzen melden
Das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum in Rheinland-Pfalz hat Menschen dazu aufgerufen, an einem Blühpflanzen-Monitoring mitzuwirken. Gerade für Imker sei das Projekt besonders wichtig, weil dadurch Trachtpflanzen bundesweit dokumentiert würden.
Meldungen werden unter diesem Link entgegengenommen. Festgehalten werden soll der Blühbeginn, bei dem sich etwa zehn Prozent der Blüten geöffnet haben, beziehungsweise die Vollblüte von wichtigen Bienenweidenpflanzen, um längerfristig den Blühbeginn in Abhängigkeit zum Witterungsverlauf frühzeitig prognostizieren zu können.
Eine filterbare Karte aller bisher eingegangenen Meldungen ist unter folgendem Link zu finden:
Daran ist auch bereits erkennbar, wie der Blühbeginn einzelner Bienenweiden aus den milden Tallagen in höhere Regionen wandert.















