Samstag, 9. Januar 2021

Künstliche Intelligenz


Ich bin nicht ganz sicher, ob der Begriff künstliche Intelligenz in diesem Deutsche-Welle-Beitrag ganz treffend ist. Aber vielleicht können Algorithmen ja tatsächlich helfen, das Bienensterben aufzuhalten... Auf jeden Fall ist mir die natürliche Intelligenz der Bienen viel wert!

Dienstag, 5. Januar 2021

Schwarm heftet sich zwei Tage lang an Auto


Ich weiß ja, dass es nicht die richtige Zeit für diesen Blogbeitrag ist, schließlich hängen unsere Mädels momentan in der Winter-, nicht in der Schwarmtraube. Aber ich habe jetzt erst die Freigabe dafür erhalten:

In der walisischen Stadt Haverfordwest hat Carol Howarth ihren Wagen kurz zum Einkaufen benutzt und ihn dann zuhause mit einer Unmenge Bienen am Heck wieder vorgefunden. Zwei Tage lang saßen die Tiere auf dem Wagen, bei kurzen Wegen innerhalb ihrer Nachbarschaft folgte ihr das Volk und ließ sich auch nicht abschütteln. Deshalb wandte sich die Frau schließlich an einen Imker.

Dieser fing die Bienen ein und siedelte sie in eine Beute an seinem Standort um. Am nächsten Tag war die Beute leer, dafür aber der Pkw wieder besiedelt. Wie sich dann herausstellte, hatte sich die Königin im Wageninneren niedergelassen, als Carol Howarth ihren Einkauf einpackte. Dem Rest des Hofstaats war dies nicht mehr gelungen, so dass der Schwarm sich einfach aufs Auto setzte. 

"Es war ein echtes Spektakel wie die Bienen ihrer Königin folgten. Wir hatten die halbe Stadt in Aufruhr", erklärte Howarth. Selbst erfahrene Imker hätten so etwas noch nie gesehen. 

Abdruck mit freundlicher Genehmigung von The real farmacy

Samstag, 2. Januar 2021

Stillleben



Mit freundlicher Genehmigung von Corona apicultores

Habt Ihr Lust, ähnliche eigene Bilder einzureichen? Ich würde wahnsinnig gern eine solche Rubrik einführen, wenn ich Material dazu kriege. 
Bilder einfach an eichenauerhonig@t-online.de mailen!

Challenge 2021!!!

Dienstag, 29. Dezember 2020

Vollkornbrot mit Honig

450 g Allzweckmehl 
675 g Vollkornmehl 
140 g Weizenkeime (optional) 
2 1/4 TL Trockenhefe
850 bis 900 ml warmes Wasser 
3 EL Honig 
2 EL Salz 


Allzweck- und Vollkornmehl sowie Weizenkeime am besten in einer Schüssel vermischen und Salz und Hefe hinzufügen. Die Mehlmischung auf einer glatten Oberfläche anhäufeln, ein Loch in die Mitte machen und Honig und Wasser hinzugeben. Kneten bis sich eine glatte Kugel formen lässt. Diese leicht einölen und in einer mit einem Tuch bedeckten Schüssel an einem warmen Ort gehen lassen. 

Den gegangenen Teig als Rechteck mit einer Dicke von etwa 1,5 cm ausrollen und dann eine feste Rolle daraus formen, die in die Backform passt. Die Oberfläche mit Öl einfetten und eine Stunde gehen lassen. Wer eine glatte Oberfläche haben möchte, kann es vor dem Backen noch mit einem geschlagenen Ei bestreichen. 

Bei 180°C 40 bis 50 Minuten backen. Mindestens 15 Minuten auskühlen lassen, ehe es aus der Form genommen wird.

Rezept mit freundlicher Genehmigung von wikichef.net

Donnerstag, 24. Dezember 2020

Blumen - in den Augen von Bienen










Ultraviolette Bilder von Blumen, mit freundlicher Genehmigung von Craig Burrows

Frohe Weihnachten mit diesen wunderbaren Fotos, die uns einen anderen Blickwinkel auf Alltägliches eröffnen! 

Samstag, 19. Dezember 2020

Bienen mögen exotische Snacks

Bienen mögen laut einer aktuellen Studie gerne exotische Snacks. Pollen und Nektar aus nicht heimischen Pflanzen werden zu bestimmten Zeiten sogar vermehrt angeflogen, fanden die Biologen Nicola Seitz von der Universität Würzburg, Sara Leonhardt von der TU München und Dennis van Engelsdorp von der University of Maryland (USA) in einer zweijährigen Studie heraus.

Bild: Mina-Marie Michell/Pexels

Die Forscher wollten herausfinden, ob es für die Bienen einen Unterschied macht, ob in den Saatgutmischungen für bienenfreundliche Blumenwiesen heimische oder exotische Pflanzen enthalten sind. - Weil auf der Suche nach pollen- und nektarreichen Pflanzen in den Blühmischungen oft die Herkunft in den Hintergrund rückt. So landen in einer Saatgutmischung durchaus Pflanzen aus vielen verschiedenen Ecken der Welt: neben der europäischen Margerite blüht dann der amerikanische Sonnenhut, asiatische Anemonen oder das Kaukasusvergissmeinnicht. Würden die Bienen heimische Nahrungsquellen den nicht-heimischen, also exotischen, vorziehen? Oder ist ihnen die Quelle egal, Hauptsache viel Pollen oder Nektar. Bisherige Studien hatten teils widersprüchliche Ergebnisse zur Attraktivität von exotischen Pflanzen für bestäubende Insekten geliefert, insofern ließen die Erkenntnisse keine Rückschlüsse auf gezielt bienenfreundliche Pflanzen zu.

Für die Studie wurden auf Ackerland im US-Bundesstaat Maryland drei Experimentflächen mit identischem Aufbau angelegt. Jede Fläche enthielt zwei 100 Quadratmeter große quadratische Felder. In einem wurde eine Mischung aus für Maryland heimischen bienenfreundlichen Pflanzen gesät, im anderen exotische bienenfreundliche Pflanzen. Beide Saatgutmischungen enthielten jeweils 20 Wildblumenarten und zwei Arten Gräser. 

Bild: Caroline Roepers/Pexels

Sobald die Wiesen in Blüte standen, verfolgten die Biologen die Bienenaktivität. Zwei Jahre lang wurde genau protokolliert, welche Bienen zu welcher Tages- und Jahreszeit welche Pflanzen besuchten. Zugleich wurden Bienen inklusive ihrer Pollenhöschen zur Identifizierung der Bienenart und der Pollenbestimmung ins Labor geschickt. Insgesamt 1.708 Bienenbesuche wurden genau ausgewertet. 

Ergebnis: Die exotischen Pflanzen schnitten mit ihrer Anziehung auf die Bienen nicht schlechter ab als heimische Pflanzen. Im Gegenteil: Im Frühjahr besuchten sogar mehr Bienen die fremden Pflanzen. Auch die Anzahl der Arten von Bienen war im Frühjahr und Herbst höher bei den exotischen Pflanzen. Je nach Saison wirkten sie damit entweder ähnlich attraktiv oder sogar noch anziehender als die heimische Flora. Darüber hinaus war die Bienengemeinschaft, also die Gesamtheit aller Bienen, auf diesen Pflanzen insgesamt vielfältiger. Sie überstieg die 49 auf heimischen Pflanzen gefundenen Arten um weitere 14 Arten. 

Das warf die Frage auf, ob es auf den exotischen Pflanzen lediglich ein paar zusätzliche Bienenarten gab oder es sich um eine ganz andere Zusammensetzung der Bienengemeinschaft handelte. Tatsächlich waren es unterschiedliche Gemeinschaften, die heimische oder exotische Pflanzen besuchten. Es gab teilweise andere Arten und übereinstimmende Arten kamen in anderen Häufigkeiten vor. Die Bienenbesucher beider Pflanzentypen der Studie waren fast ausschließlich sogenannte Generalisten. Diese Bienen sind flexibel in ihrer Blütenwahl und können sich von vielen verschiedenen Pflanzen ernähren. Obwohl flexibel, gingen Bienen auf ihrer Nahrungssuche bei den heimischen Pflanzen allerdings deutlich selektiver vor als bei den exotischen. Bienenarten mit einem höheren Spezialisierungsgrad besuchten vor allem heimische Pflanzen.


Bei näherer Untersuchung von fünf Bienenarten, die Nektar und Pollen von heimischen und exotischen Pflanzen sammelten, stellte sich heraus, dass sich das Sammelverhalten der Bienen unterschied, je nachdem, ob sie in einem Feld heimischer oder exotischer Pflanzen unterwegs waren. Die Bienen variierten ihr Verhalten und bestätigten den Trend für höhere Spezialisierung auf heimischen Pflanzen – auch innerhalb derselben Art. Der Nachteil von exotischen Pflanzen für reine Spezialisten ist dadurch offensichtlich. Wenn Bienen an den Pollen ganz bestimmter Pflanzengattungen aus ihrer geografischen Region angepasst sind, können sie sich von Fremdlingen nicht ernähren. Die Studie zeigte jedoch auch, dass die Effekte deutlich feinstufiger sein können. Exotische Pflanzen können auch das Verhalten von Generalisten ändern. In der Erhebung verhielten sich Bienen zum Beispiel deutlich wählerischer bei ihren Blütenbesuchen auf heimischen im Vergleich zu exotischen Blühern.

Exotische Pflanzen können somit sowohl die Zusammensetzung der lokalen Bienengemeinschaften als auch das Sammelverhalten der Bienen bei der Nahrungssuche ändern. Welche Auswirkungen das für die Gesundheit der Bienen hat, ist bisher unklar. Trotz der bestehenden Unsicherheiten können exotische Pflanzen aber eben auch einer sehr vielfältigen Bienengemeinschaft Nahrung bieten. Für die Gärtner heißt das, dass sie auch Blühmischungen mit exotischen Pflanzen ruhigen Gewissens ausbringen dürfen. Einige Inseln davon können durchaus nützlich sein, da sie das Nahrungsangebot vergrößern. Besonders in Gebieten mit wenigen natürlichen Lebensräumen und beschränkter natürlicher Pflanzenvielfalt können Bienen und andere Bestäuberinsekten von zusätzlichen exotischen Pflanzen profitieren. Auch können die Exoten Engpässe in Blühzeiträumen heimischer Pflanzen überbrücken, erst recht wenn diese Lücken sich mit dem Klimawandel noch vergrößern. 

Bild: Jeyaratnam Caniceus/Pixabay

"Aufgrund der möglichen Veränderungen für die Bienengemeinschaften sollten die heimischen Pflanzen aber die erste Wahl für bienenfreundliche Wiesen bleiben", betonte Co-Autorin Nicola Seitz.
https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/ece3.6826

Dienstag, 15. Dezember 2020

Gummibärchen mit Honig und Kurkuma

Wer sich nicht auskennt, hält die Gummibärchen mit Honig und Kurkuma für eine Süßigkeit, Fachleute haben eine Ausrede parat: Es ist Medizin! Die Gelatine, der Honig und das Kurkuma helfen bei Erkältung, Arthritis und Rückenschmerzen sowie Herz-Kreislauf-Beschwerden.


Curcumin ist die Komponente, die Kurkuma seine charakteristische Farbe verleiht und die ihr wiederum wunderbare Tugenden verleiht. Eine der vorteilhaftesten Wirkungen ist die Vermittlung von Herzerkrankungen. Es verbessert die Funktion des Endothels (ein Gewebe, das den inneren Bereich aller Blutgefäße auskleidet) und ist ein sehr starkes entzündungshemmendes Mittel mit antioxidativen Prinzipien. Durch den Honig kommt zudem ein außergewöhnlicher Gehalt an Flavonoiden in die Würfel. Flavonoide sind eine Art Antioxidantien, die unser Risiko verringern, verschiedene Herzerkrankungen zu entwickeln. 

Zudem sind die Würfel ein natürliches entzündungshemmendes Mittel: Eine Entzündung entsteht durch das Vorhandensein von Krankheitserregern wie Bakterien in unserem Körper, die das Immunsystem zwingen, sich selbst zu verteidigen. Entzündung ist ein Abwehrmechanismus und in der Tat etwas Natürliches und Nützliches, das Teil des Heilungsprozesses selbst ist. Das Problem beginnt jedoch, wenn dieses Problem chronisch wird, wenn unsere Gelenke immer durch Arthritis entzündet sind oder unsere Beine durch Flüssigkeitseinlagerungen geschwollen sind. Curcumin ist ein Molekül, das in unsere Zellen eingeführt wird und die Auswirkungen von Entzündungen verringert. Reiner Bienenhonig seinerseits ist eines der besten natürlichen Antibiotika, die wir immer zur Hand haben. Es ist ein sensationeller Verbündeter für unser Immunsystem, daher lohnt es sich, jeden Morgen ein paar Würfel dieser natürlichen Gelatine einzunehmen, um Viren, Bakterien, Infektionen und vieles mehr zu verhindern. - Und das, ohne die Leber zu belasten wie das Ibuprofen und Co tun.

Zutaten und Zubereitung 
250 ml Orangensaft
10 g Kurkuma 
125 ml kochendes Wasser
50 g Honig
65 g Gelatine

Den Orangensaft mit dem Kurkuma in einer Tasse mischen. Den Saft mit dem Wasser in einem Topf unter Rühren erhitzen und bis zum Kochen bringen. Dann die Gelatine hinzugeben, die Temperatur senken und rühren bis die Masse zu verdicken beginnt. Zum Schluss den Honig unterrühren und die Masse in Silikonformen Ihrer Wahl füllen. Im Kühlschrank abkühlen lassen. 

Die Gummibärchen halten sich etwa eine Woche. Sie können auch problemlos eingefroren werden und verlieren nichts von ihrer Wirkung.

Samstag, 12. Dezember 2020

Bienen beherrschen Mathematik

Bienen bauen und leben in einem der mathematisch effizientesten Designs der Naturarchitektur, dem Bienenstock.


In ihm sind die Waben mit perfekten Sechsecken gebaut. Diese Hexagone sind strukturell belastbarer als andere Formen. Zusätzlich passen sie sich dem Körper der Bienen an - oder andersherum...

Wenn die Zellen zylindrisch wären, wären sie zwar ideal für die Brut, aber es ginge viel Platz auf der Wabe verloren. Darüber hinaus müsste viel mehr Wachs als notwendig eingesetzt werden. Mit den perfekten Sechsecken maximieren die Bienen die Nutzfläche optimal.

Abdruck mit freundlicher Genehmigung von @ecocolmena