Donnerstag, 27. April 2023
Aufruf zur Meldung von Schwärmen
Dienstag, 25. April 2023
Neues Fachzentrum Fisch und Biene
| (c) Bezirk Oberbayern/Wolfgang Englmaier |
Samstag, 22. April 2023
Unbekannter zündet Beuten an
Dienstag, 18. April 2023
Filmtipp: Ein Himmel voller Bienen
Dienstag, 11. April 2023
Wie freut mich's, dass ich Imker bin
Mittwoch, 29. März 2023
Dienstag, 28. März 2023
Fachvortrag zu Varroaresistenzzucht
Samstag, 25. März 2023
Fotosafari zu Hummeln
Der Bund Naturschutz hat eine Hummel-Hotline eingerichtet, bei der man bis 10. April Fotos von Hummeln einreichen kann, um sie von Experten bestimmen zu lassen.
Das Foto sollte mit Datum und Postleitzahl versehen an die Hotline geschickt werden, damit auch gleich ein Monitoring erfolgt. Letztlich soll gemeinsam mit dem Institut für Biodiversitätsinformation/IFBI unter www.ifbi.net eine Karte mit den gemeldeten Hummelarten erstellt werden.
Für die Teilnehmer an der Aktion bestimmen die Biologen des Bunds Naturschutz nicht nur die Wildbienenart, sondern geben auch weitere Auskünfte über deren Eigenheiten. Im vergangenen Jahr hatten 1.200 Menschen an der Fotosafari teilgenommen und 3.200 Bilder eingereicht.
In Deutschland gibt es 41 Hummelarten. Mehr als die Hälfte von ihnen - 54 Prozent - stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Es ist daher wichtig, mehr Informationen über die Wildbienen und ihre Bedürfnisse zu sammeln, um geeignete Schutzmaßnahmen zu entwickeln.
Dienstag, 21. März 2023
Tag der Insekten am 30. März
Samstag, 18. März 2023
Bestäubungsverlust führt zu massivem Wirtschaftseinbruch
Bei nur 20 Prozent weniger Bestäubungstätigkeit würde sich die jährliche landwirtschaftliche Produktion um 1,3 Prozent verringern, warnte Zimmer. "Ein vollständiger Wegfall der Bestäubung würde die landwirtschaftliche Produktion noch viel härter treffen - und sich entsprechend negativ auf die Wirtschaft auswirken", fügte er hinzu. Das sei allerdings noch lange kein "Preisschild für die Gesamtauswirkung der Biodiversitätsverluste".
Nachgelagerte Bereiche wie verarbeitete Lebensmittel, Lebensmitteldienstleistungen sowie die Getränke- und Tabakindustrie, die stark von landwirtschaftlichen Produkten abhängen, wären ebenfalls betroffen. Verluste bei den verarbeiteten Lebensmitteln würden sich beispielsweise in Deutschland auf schätzungsweise zwei Milliarden US-Dollar pro Jahr belaufen und damit auf ähnlich hohem Niveau wie in der Landwirtschaft.
In der Studie wird auch auf die massiven, bereits eingetretenen Verluste bei der biologischen Vielfalt verwiesen. Diese wieder auszugleichen, würde bis 2030 demnach 711 Milliarden US-Dollar jährlich kosten. Für gut die Hälfte der globalen Wirtschaft sei eine funktionierende Biodiversität die Grundlage. "Grüne Investitionen" seien deshalb ein sicherer Gewinn für Finanzinvestoren. Sollten diese Investitionen ausbleiben und die Ökosysteme immer weiter Schaden nehmen, seien die Folgen zwar wissenschaftlich noch nicht ausgewertet, aber sicher immens: "Die quantitative Analyse der daraus resultierenden Risiken steckt noch in den Kinderschuhen. In unserer Pilotstudie haben wir nun einen Aspekt, das Bienensterben und den Rückgang der Bestäubung, näher betrachtet. Allein dabei geht es um Milliardensummen - pro Jahr. Ein Preisschild für die Gesamtauswirkung der Biodiversitätsverluste ist dies jedoch noch lange nicht."











