Dienstag, 5. Oktober 2021
Kann der Mensch ohne Bienen überleben?
Samstag, 2. Oktober 2021
Mittwoch, 29. September 2021
Nötige Stimmenanzahl ist erreicht!!!
Die Deutsche Umwelthilfe hat die nötigen Unterschriften für die EU-Bürgerinitiative zum Schutz der Bienen beieinander! Bis 30. September, 23.59 Uhr, werden allerdings noch 150.000 zusätzliche Unterschriften benötigt, weil erfahrungsgemäß manche Unterzeichner nicht verifiziert werden können.
Also: hier ist nochmal der Link.
Dienstag, 28. September 2021
Blick zurück in die Imkereigeschichte
Samstag, 25. September 2021
Koffein belebt ganze Wildbienenvölker
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| Biene in Kaffeeblüte |
Bei Menschen gilt es als legales Doping, Espresso während des Lernens zu trinken. Die neue Studie zeigt, dass offenbar auch Bienen mit einem Schuss ihres koffeinhaltigen Lieblingsnektars besser lernen. In dem im Magazin "Current Biology" veröffentlichten Artikel erklärte Sarah Arnold, Forscherin am Natural Resources Institute der Universität im britischen Greenwich: "Wenn man Wildbienen Koffein verabreicht, machen sie nichts anderes als sonst, sie fliegen in Schleifen. Aber sie scheinen motivierter und effizienter zu sein." Daher seien sie und ihr Team der Frage nachgegangen, ob die Bereitstellung von Koffein dem Gehirn der Insekten hilft, einen positiven Zusammenhang zwischen einem bestimmten Blumengeruch und einer Zuckerbelohnung herzustellen.
Die Wahl der besten Nahrungsquelle sei für Wildbienen nicht einfach, betonte Arnold. "Für Hummeln ist die Nahrungssuche eine ziemlich herausfordernde Aufgabe, weil sie auf lange Distanzen keine gute Sicht haben." Um gute Blumen zu finden, müssten sie sich auf viele Hinweise verlassen, unter anderem etwa ihren Geruchssinn.
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| Biene in Zitronenblüte |
Während frühere Studien belegten, dass Pflanzen wie Kaffee und Zitrusfrüchte, in denen Koffein natürlicherweise vorkommt, Hummeln zu treuen Bestäubern ihrer Blüten machten, waren die Studien hauptsächlich darauf ausgelegt, den Tieren Koffein an der Blüte selbst zu geben. Dieses Setup machte es schwer, die wirkliche Rolle zu bestimmen, die das Koffein für Wildbienen spielt: Haben koffeinhaltige Hummeln tatsächlich ein besseres Gedächtnis oder nur ein Verlangen nach Koffein? Sarah Arnold beschloss daher, den Wildbienen bereits im Nest Koffein zu geben, während sie lernten, einen bestimmten Geruch - eine synthetische Mischung, die den Duft einer Erdbeerblüte nachahmte - mit einer Zuckerlösung zu assoziieren. Wenn die Hummeln später beim Sammeln die nach Erdbeeren duftenden Blumen auswählten, erhielten sie dagegen einen zuckerhaltigen, aber entkoffeinierten Nektar.
Unerwartet war dagegen die Erkenntnis, dass Koffein einen subtilen Einfluss auf die "Handhabungsgeschwindigkeit" der Wildbienen oder die Anzahl der Blumen hatte, die sie in einer bestimmten Zeit besuchten. Alle Tiere wurden im Lauf der Zeit schneller, aber die Koffeinbienen verbesserten sich am schnellsten. - Was darauf hindeutet, dass Koffein auch die motorischen Lernfähigkeiten verbessern kann.
Dienstag, 21. September 2021
Brillenpinguine von Bienen getötet
In der südafrikanischen Touristenmetropole Kapstadt sind 64 Pinguine wohl von einem Bienenschwarm getötet worden. Das sagte die Sprecherin der Südafrikanischen Naturschutzbehörde SANParks, Lauren Howard-Clayton. Es handele sich um einen "tragischen und ungewöhnlichen Unfall". Die Vögel seien demnach am Freitag am Strand von Boulders, einem beliebten Touristenziel südlich von Kapstadt, tot aufgefunden worden. Sie seien Teil einer in einem Naturschutzgebiet lebenden Kolonie von Brillenpinguinen (Spheniscus demersus) gewesen, die laut der Roten Liste der Weltnaturschutzorganisation IUCN als gefährdet gelten. Einige der Tiere seien mit 20 oder mehr Bienenstichen aufgefunden worden. Anschließende Tests auf Giftstoffe oder Krankheitserreger seien ergebnislos geblieben. Behörden seien nun auf der Suche nach dem Bienenstock, um herauszufinden, was den bisher einmaligen Bienenangriff ausgelöst haben könnte, sagte Howard-Clayton.
Brillenpinguine brüten in Südafrika und im benachbarten Namibia.
In den vergangenen drei Jahrzehnten ist die Zahl der in Südafrika lebenden Pinguine
nach Angaben der Stiftung zur Erhaltung der Küstenvögel im Südlichen Afrika
(Sanccob) um 73 Prozent auf 10.400 Paare gesunken. In Namibia gibt es demnach
noch 4.300 Pinguin-Paare.
Samstag, 18. September 2021
Das Wassermanagement der Bienen
Dienstag, 14. September 2021
Samstag, 11. September 2021
Algen als alternative Nahrungsquelle für Bienen
Unterernährung bei Honigbienen wird durch die moderne Landwirtschaft ein immer größeres Problem. Es wird durch den Verlust von Lebensräumen, den Klimawandel, den Rückgang der Blütenpflanzenvielfalt und den Anstieg der Pflanzenmonokultur verschärft, die alle zum Verlust von Pollenquellen beigetragen haben, die Honigbienen bisher gut ernährt haben. Unter- oder mangelernährte Bienen sind aber anfälliger für Krankheitserreger, Parasiten und Pestizide, weshalb ihr Bestand also auch direkt durch die Veränderungen gefährdet wird.
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| Photo: Vincent Ricigliano |
"Obwohl es derzeit mehrere künstliche Pollendiäten gibt, enthalten sie nicht immer ausreichende Mengen an essentiellen Makronährstoffen wie Lipiden und Proteinen, Mikronährstoffen wie Vitamine und Mineralien sowie Antioxidantien", erklärte Ricigliano. "Die künstliche Ernährung versucht, eine Vielzahl von Zutaten wie Soja, Maisgluten, Hefe, Ei oder Milchprotein aufzunehmen, aber sie liefern oft nicht die Nahrung, die Honigbienen zum Gedeihen benötigen. Auf der anderen Seite sind Mikroalgen extrem reich an hilfreichen Verbindungen wie Aminosäuren, die für die Proteinsynthese, die Immunfunktion und das gesamte Völkerwachstum entscheidend sind."
In ihrer Forschung kamen Ricigliano und Simone-Finstrom zu dem Schluss, dass Bienen, die Mikroalgendiät konsumierten, größer wurden, aufgrund der präbiotischen Eigenschaften der Algen gesündere Bakterien in ihrem Darm hatten und im allgemeinen kräftiger waren als Honigbienen, die andere Pollenalternativen konsumierten. Ricigliano glaubt, dass es viele Arten von Mikroalgen gibt, die das Potenzial haben, die Gesundheit von Honigbienen in verschiedenen Klimazonen und Jahreszeiten zu verbessern. Diese einzelligen Organismen ließen sich leicht in großem Maßstab anbauen und benötigten nur Sonnenlicht, Nährstoffe und flache Gewässer, um eine sehr nahrhafte Nahrung für Bienen zu produzieren. Darüber hinaus könnten Mikroalgen sogar dort gedeihen, wo andere Pflanzen nicht angebaut werden können, sagte Ricigliano. Ihre ökologische Tragfähigkeit, Erschwinglichkeit, ernährungsphysiologische Vorteile und ihre Fähigkeit, als Biodünger und Biokraftstoff zu fungieren, machten Mikroalgen zu einer Wunderpflanze der Zukunft.
Dienstag, 7. September 2021
BR-Film über Imker und Honig in Ungarn
"Welt der Bienen - Nektar des Lebens" von den ungarischen Filmemachern Milán Jurkovics und Zsolt Poroszka Magyar.
Ganz interessant, auch wenn so gut wie jede Sekunde im Film zugetextet ist. Solide gemacht, obwohl von Honigwaben gesprochen, im Bild aber Brutwaben gezeigt werden. Der Beitrag spannt den Bogen von Imkern über die wichtigsten Arbeiten im Volk bis zu Honigverfälschungen. - Und zeigt, dass Imkern jung hält!
Hier noch bis 25. August 2022 zu sehen.










